unsere Mutter Khadija

28.10.2022

„Haltet euch in euren Häusern auf; und stellt euch nicht zur Schau wie in der Zeit der früheren Unwissenheit. Verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe und gehorcht Allah und Seinem Gesandten. Allah will gewiß nur den Makel von euch entfernen, ihr Angehörigen des Hauses, und euch völlig rein machen.“ 33/33 

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Unsere Mutter Khadija 


„Von Ibn Abbas wird folgendes überliefert; eines Tages zieht der Prophet vier Linien auf dem Boden und fragte; `wisst ihr? Wir sagten; `Allah und sein Gesandter wissen es am besten; Er sagte daraufhin folgendes; „ von den Frauen, die ins Paradies eingehen, ist Khadija, die Tochter des Howailid am meisten gesegnet, danach Fatima, die Tochter des Muhammed, danach Maria, die Tochter des Imran, und danach, Asija, die Frau des Pharao, die Tochter des Masahim“ 


Die Nächsten des Propheten hat unser Herr rein gehalten 


Wir können Allah, Der uns mit der Gabe des Glaubens geehrt hat nicht oft genug dafür danken, um Seinem Lob gerecht zu werden! Friede und Segen möge mit seinem Propheten sein, sowie mit dessen Gefährten und dessen Nächsten, der uns mit seinem Leben ein lebendiges Beispiel hinterlassen hat, das der Lobpreisung an Allah gerecht wird! 

Möge unser Herr mit denjenigen zufrieden sein, die ihrem Fußstapfen gefolgt sind und uns dessen teilhaftig werden, ihrem Ankreis dazuzugehören! 


Verehrte Brüder! 

Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß. Möge unser Herr Ihnen und allen unterdrückten Menschen beistehen. 

Möge unser Herr die Machenschaften derjenigen, die Unrecht und Unheil stiften zunichte machen und uns Kraft geben, gegen solche Machenschaften zu widerstehen. 

In meinen Predigten erzähle ich die Geschichte mancher Persönlichkeiten aus der Vergangenheit, deren Leben auch für uns ein schönes Vorbild darstellen. In meiner heutigen Predigt geht es kurz um eine solche Persönlichkeit, die auserlesenen ist, sowohl für uns genauso wie für den Propheten und für die Geschichte. Unsere Mutter Khadija, die erste Frau des Propheten, von der der Prophet als jemand sprach, die sowohl eine Ehefrau wie auch Mutter, eine Gefährtin seiner Sache und seine Leidensgenossin ist...Ich möchte es kurz halten, denn es nicht möglich ihr Leben im Rahmen einer Predigt zu erzählen. Ich habe oben einen Vers und ein hadith zitiert. Der Vers ist in Medina offenbart worden, in einer Sure, die die Familie des Propheten zum Thema hat und für wie ein Plädoyer ist. Darin wird auch gesagt; „...Die Gattinnen des Propheten sind Mütter der Gläubigen...“ 

weiterhin; „Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, (und zwar) für einen jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.“ 33/21 

Der Vers, den ich oben zitiert habe stellt auch eine Antwort auf Verleumdungen der Götzendiener und Heuchler, die an unsere Mutter Aisha gerichtet sind. 

Wer sind die Nächsten des Propheten (Ahlul Bayt)? Die Verse davor erklären es ohne Ausnahme, wie zum Beispiel die Shia oder einige Orientalisten unsere Mutter Aisha als solche betrachten. Und in der Sure Nour, in der die Nächsten des Propheten thematisiert werden, wird ausdrücklich gesagt; „Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten Frauen. Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen...“ 24/26 dh unsere Mütter zu beleidigen, bedeutet den Propheten zu beleidigen, ihn, Allah verhüte uns, mit Dreck zu bewerfen! Und der Hadith ist wie eine Interpretation dieser Verse. Eine Linie steht für Khadija. Und wir haben keinerlei Zweifel daran! Alle Frauen des Propheten sind unsere Mütter und sie sind rein. Und möge unser Herr mit ihnen alle zufrieden sein und möge Er all diejenigen, die sie verleumden im jüngsten Tag als Verleumder zur Rechenschaft ziehen, wenn sie 

keine Reue zeigen! 

Das ist ein wichtiger Blickwinkel, den wir verstehen müssen. Lasst uns jetzt mehr über eine unserer Mütter erfahren, die rein ist: 


Ihre Eigenschaften sind Reinheit, Vortrefflichkeit, Güte und sie ist eine Händlerin, eine Wohltäterin 

unsere Mutter Khadija bin Howailid 


Sie ist im Jahre 566 in Mekka geboren und war die Tochter des Händlers Howailid und ihre Mutter war Fatima. Sie war edler Abstammung. Khadija war auch, bevor ihr die Ehre des Islam zuteil wurde, eine ehrenvolle Frau. Vor der Ehe mit dem Propheten ging sie zwei Ehen ein. Bei beiden verlor sie ihre Ehegatten. Danach lehnte sie andere Angebote ab. Sie im Besitz einer Karawane und brauchte daher vertrauenswürdige Menschen für Handel. Über ihre Bekannten lernte sie den Propheten kennen, der mit mit seiner Zuverlässigkeit und guter Moral bekannt war und schloss mit ihm eine Geschäftsvereinbarung. Bei seiner ersten reise nach Damaskus schickte sie ihren Sklaven Maysere mit ihm und nach der Ankunft gab er ihr mehr Informationen über die Persönlichkeit des Propheten. Unser Prophet hat ihr etwas später über einen Freund einen Heiratsantrag gemacht und nach den Information, die sie von ihrem Sklaven erhielt und mit der Bestätigung seiner Onkeln Hamsa und Abu Bakr heirateten die beiden. Als sie heiraten war Khadija vierzig und der Prophet fünfundzwanzig Jahre alt. Alle seine Kinder bekam der Prophet von ihr, bis auf seinem Sohn Ibrahim von unserer Mutter Marya, der kurz nach der Geburt starb. Auch unsere Mutter Fatima ist ein Geschenk Khadijas, außerdem brachte sie Zainab, Rokiya, Fatima, Umm-u Gulsum, Abdullah und Ibrahim auf die Welt. 

Khadija starb, bevor der Prophet nach Medina ausgewandert war. Ihr Tod erfreute die Gegener des Propheten. Denn sie war die erste und wichtige Stütze für ihn. Mit ihrem Vermögen, ihrem Rang und Einfluss schützte sie ihn. Sie starb nach fünfundzwanzig Jahren glücklicher Ehe im 10. Ramadan, drei Jahre vor der Auswanderung nach Medina (19.April 620) wurde beigesetzt. Einigen Überlieferungen zufolge starb sie vier oder fünf Jahre vor der Auswanderung. 


Ihre moralischen Vorzüge 


Ihre Eigenschaften sind; 

Tahira; die reine, tajira; die ehrbare Kauffrau, tayiyiba; unschuldig und rein, mohsina; Wohltäterin, kubra; eine besonnene und respektvolle Frau. 

Das sind kurz gefasst ihre schönen Eigenschaften 

Khadija war nicht nur die erste Ehefrau des Propheten, sondern auch die erste Gläubige. Sie war stets eine Stütze des Propheten und war immer auf seiner Seite und ist ein Vorbild für alle gläubigen Frauen nach ihr. 

Sie war bekannt mit ihrer Güte, ihrer zärtlichen und höflichen Art. Nach der Ehe mit dem Propheten behielt sie ihre Art und unterstützte den Propheten bei all seiner Arbeiten und Tätigkeiten. Sie begriff , was es bedeutet, die Ehefrau des Propheten zu sein. Auch war sie bekannt mit ihrer Großzügigkeit und Gastfreundschaft. 


Khadija war in schwierigsten Zeiten eine Stütze des Propheten und war mit Worten und Taten seine Trösterin. Mit Ihrer Liebe und ihrem Respekt offenbarte sie Größe und mit ihrer Fürsorglichkeit eroberte sie sein Herz. Als eine heitere und vertrauenswürdige Gefährtin stand sie stets auf seiner Seite. Mit ihrer Persönlichkeit und ihre Güte stellt sie für die Frauen nach ihr ein vollkommenes Vorbild dar. 

Nach der Ehe mit dem Propheten überließ er ihr gesamtes Vermögen und der Prophet beschäftigte sich weiterhin mit Handel. Obwohl sie älter war, war sie bekannt als eine höfliche, gütige und aufopfernde Frau. Großzügig und barmherzig wie sie war, war es ihr bewusst, was es bedeutet die Ehefrau des Propheten zu sein. 

Bevor der Prophet, die Offenbarung offensichtlich empfing, erschien der Erzengel Jebrail in Lichtgestalt und er erschreckte sich und als in Furcht nach Hause zurückkehrte, erzählte er Khadija davon und sie beruhigte und tröstete ihn. So war sie die erste, die an ihm glaubte, nach dem er mit der Aufgabe des Prophetentum beauftragt wurde. 



Die Hadithe 


Die aufopfernde Art der Khadija erstaunte selbst den Erzengel Jebrail, als er eines Tages mit dem Propheten war und der Erzengel der Offenbarung ihm die Nachricht gab, dass Khadija mit einem Teller zu ereilt und sagte; 

„wenn Khadija zu dir kommt, dann grüße sie von deinem Herrn und von mir. Gebe ihr die frohe Botschaft, dass für sie im Paradies ein Perlenpalast gebaut wurde“ (Bukhari, Menaqibu-l Ansar) 


Als Aischa dachte, dass mit noch trefflich sie selber gemeint sei, sagte der Prophet; 

„Allah hat mir keinen vortrefflicheren als sie geschenkt. Während die Menschen mir keinen Glauben schenkten, glaubte sie an mich. Während alle mich als Lügner bezeichneten, akzeptierte sie, dass ich die Wahrheit sage, während niemand mir etwas gab, unterstützte sie mich mit ihrem Vermögen. Und der Wahrhaftige Gott schenkte meine Kinder von ihr“ (Ahmad bin Hanbel, Müsnad) 


Eine Frau, die so viele und so schöne Eigenschaften besitzt, die unsere Mutter ist kann man nicht in einer fünf minütigen Predigt erklären, man muss sie besser kennenlernen und sie als Vorbild nehmen. Denn sie sind alle für uns große Vorbilder. „ Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, (und zwar) für einen jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.“ 33/21

Möge unser Herr, uns die Ehre ihres Beispiel zuteil werden. Möge unser Herr, uns zu den Zeugen ihres Beispiels werden. Möge er uns zu denjenigen gehören lassen, die dem Fußstapfen des Propheten, seiner Nächsten und seiner Gefährten folgen.

MODERNER ZULM 

21.10.2022

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Verlasse nicht die Gemeinschaft

15.10.2022

 „Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe. Leite uns den geraden Weg, den Weg derjenigen, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derjenigen, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht der Irregehenden!“ (1/5-7) 

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Meine Eindrücke und Ansichten aus der Türkei 


Der Koran steht über Zeiten und gehört nicht der Zeit von vor 15 Jahrhunderten an! 


Es ist unsere Pflicht, als Diener Allahs, Ihn, unseren Herrn und unseren Besitzer zu lobpreisen. 

Friede und Segen möge mit dem Propheten Muhammed, und mit dessen Brüdern und Gefährten sein, der uns die Art und Weise, wie wir unseren Herrn danken sollen, vorgelebt und uns ein Beispiel hinterlassen hat. 

Möge unser Herr mit ihnen alle zufrieden sein, die ihren Fußstapfen folgten und uns ihres Ankreises teilhaftig werden lassen. 


Verehrte Brüder! 

Nach drei Monaten bin ich aus meiner Reise in der Türkei zurückkehrt. Solange war ich nie davor von unserer Moschee ferngeblieben! Oben habe ich die Verse geteilt, die ich in dieser Reise sehr häufig zitiert habe. Ich empfand das Bedürfnis, die auch mit Ihnen zu teilen. Ich war an vielen Orten, aber wenn ich mit Menschen sprach, habe ich stets von Tauhid gesprochen und wenn ich doch über Politisches sprach, habe ich es bereut. 

Ich habe die Menschen stets zu den Versen, die ich oben zitiert habe, eingeladen. 


Seit meiner dort Ankunft habe ich Beobachtungen gemacht, ging an verschiedenen Orten und sprach mit Menschen aller Couleur, ob einfache Menschen, Beamte, Intellektuelle, oder Menschen mit Rang und tauschte mit ihnen aus. Mir kam vor, als ob die Versen, die ich oben zitiert habe, in heutiger Zeit offenbart wurden. Denn sie beschreiben unseren Zustand so vortrefflich...Deshalb habe ich sie zuallererst zitiert. 

 Danach habe ich wahrscheinlich folgende Feststellungen gemacht, die für unseren jetzigen Zustand notwendig ist; 

Man muss standhaft darin sein, den Koran und seine erste lebendige Praxis Sunna zu leben. Man muss aufrecht sein und jeden Schulterschluss mit den Unterdrücken meiden. Die Wahrheit nicht mit Unwahrheit vermischen...Sich die Moral des Propheten aneignen und entsprechend dieser Moral leben...Nicht profitorientiert sein...den Islam nicht entstellen und manipulieren...Nichts verschleiern, keine faulen Kompromisse eingehen und auf dieser Weise auf geradem Weg ausharren...Nur dem Herrn dienen und nur Ihn zu Hilfe bitten...und so, in allen Bereichen des Lebens der Offenbarung folgen und nicht der eigene Laune... 


Da all diese Grenzen und Ansichten in allen Bereichen das Leben nicht aufbewahrt wurden, hat das Leben nach Islam, ein muslimisches Leben also schwere Schaden erlitten. Deshalb findet man in allen Bereichen, ob im Bereich Glaube, Moral, Familie oder Wirtschaft nur noch Trümmerhaufen. Die Jugend ist verloren gegangen. In Moscheen findet man kaum noch junge Menschen. Und der Islam erscheint als Ursache dieser Trümmer und der Verunglimpfung, da die Macht angeblich in der Hand der Muslime ist, obwohl die Gesetze laizistisch demokratisch und kemalistisch ist. 

Schuld daran sei trotzdem Islam...! 

Und die anderen Menschen rutschen in die andere Ideologien ab, ob Deismus, Atheismus und andere menschengemachte Ideologien sind, und Islam wird langsam zu einem Hassobjekt. Leider gibt es kaum etwas, auf die man stolz sein konnte. Trotzdem danke ich Allah dafür, das ich stets seinem Buch und die Sunnah seines Propheten gefolgt bin und nie politischen und anderen irdischen Wege zugeneigt war. Ich stand nie vor einem Wahlkasten und habe immer Angebote, die Rang und Namen versprechen abgelehnt. Die Versprechen, die ich im Sinne der Sure Fatiha gab, bin ich stets treu geblieben, und nie die Zeichen Allahs verheimlicht, und sie nicht für einen winzigen irdischen Gewinn hergegeben. Es war kaum etwas, wofür man für diese Regierung dankbar sein kann. Ich sagte mir sehr oft, dass die Religion Allahs nicht dergestalt verunreinigt und entstellt worden wäre, wenn sie nicht gegeben hätte. 


Verehrte Brüder! Ich appelliere wieder an Sie und an mich selbst! 

Lasst uns nur bei Allah zuflucht suchen, und lasst uns nur in seinem Namen leben. Unsere Taten sollten unseren Absichten angemessen sein und unser Ziel muss stets sein, aufrichtig zu glauben und Allah zu dienen. Wir müssen jede unsere Verhaltensweisen hinterfragen, ob sie die Vorschriften Korans angemessen sind. Was Gewinn und Verlust ist, bestimmen die Gesetzmäßigkeiten Allahs. 

Ich verstehe die Bedeutung der Sure fatiha aufs Neu und wünsche Ihnen auch, dieses Verständnis anzueignen. Und lasst uns das Bittgebet in der Sure baqara machen; 


„Unser Herr, belange uns nicht, wenn wir (etwas) vergessen oder einen Fehler begehen. Unser Herr, lege uns keine Bürde auf, wie Du sie denjenigen vor uns auferlegt hast. Unser Herr, bürde uns nichts auf, wozu wir keine Kraft haben. Verzeihe uns, vergib uns und erbarme Dich unser! Du bist unser Schutzherr. So verhilf uns zum Sieg über das ungläubige Volk!“ 2/286 


Möge Friede mit denjenigen sein, die auf rechtem Weg ausharren, die keine Zugeständnisse an das Unrecht machen. Friede mit solchen auferstandenen Menschen!

HALTE DEIN VERSPRECHEN!

16.09.2022

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HANDELN IN AUFRICHTIGKEIT!

09.09.2022

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LIES DEIN BUCH! 

02.09.2022

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SEI STOLZ ZU BETEN! 

26.08.2022

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WAS BIST DU WERT? 

19.08.2022

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SEI NICHT UNDANKBAR! 

12.08.2022

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DER SCHUTZ UNSERER WERTE! 

05.08.2022

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ZWISCHEN GUT UND BÖSE 

29.07.2022

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WAS LEITET DICH? 

22.07.2022

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DER SCHÖNSTE JUNGE IN MEKKA

15.07.2022

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DAS WAHRE UNRECHT 

08.07.2022

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PRÜFUNG DES LEBENS! 

01.07.2022

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STÄRKE DEINEN IMAN! 

24.06.2022

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DER KORAN IST UNSER LICHT

17.06.2022

„Wir haben doch in diesem Qurʾān (die Botschaft) verschiedenartig dargelegt, damit sie bedenken, doch mehrt dies ihnen nur die Abneigung.“ 17/41

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Der Koran ist eine Leitung zu unserer Rettung


„Und der Gesandte sagt: „O mein Herr, mein Volk mied diesen Qurʾān unter Mißachtung.“ 25/30


„Von Umar wird folgendes vom Propheten überliefert; „Euer Gesandter Muhammed sagt; Wahrlich, mit diesem Koran erhöht Allah manche Gemeinschaften und manche erniedrigt Er damit“ (Sahih Muslim)


Verehrte Brüder!

Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß! 

Möge unser Herr ihnen und allen Unterdrückten beistehen!

Möge unser Herr die Machenschaften derjenigen, die auf Erden Unheil und Unrecht stiften zunichte schlagen und uns und allen Unterdrückten angesichts dieser Machenschaften beistehen!


Ich möchte mit ihnen heute ein Gedicht als Inspiration teilen, das den Koran lobt, der unser Rettungsrezept und eine Leitung für unser Leben ist. Das Gedicht heißt; `Koran ist unsere Wegleuchte.` 

Ich habe oben zwei Versen und eine Hadith zitiert. Der erste Vers zeigt uns den Weg der Rettung, den Ausweg und im zweiten Vers klagt unser Prophet den Zustand seiner Leute bezüglich Koran an und es ist so, als würde er unseren jetzigen Zustand beklagen. Und die Hadith zeigt nochmal, wie eine Interpretation des Verses, den Ausweg. Dieses Gedicht ist eine Interpretation dieser drei Beweise. Ich habe es dem Buch entnommen, in dem es um Bekenntnisse der Kirchenväter zur Gerechtigkeit des Islam ging, von dem ich letzte Woche gepredigt habe. 

Ich hoffe, dass es uns wachrüttelt. Lasst uns es gemeinsam lesen.


Koran ist eine Leitung für unser Leben


Unser Koran

Unser Koran ist Licht, das unseren Weg beleuchtet. Unser Koran ist die Quelle des Stolzes unserer Gemeinschaft 

Unser Koran ist der Grundstein unseres Ruhmes Unser Koran ist die Geburt unseres Sieges 

O Brüder des Islam; lauft voran lauft dem Friede entgegen

lauft voran mit Willenskraft mit der Freundschaft des Korans

Unser Koran ist Licht, das unseren Weg beleuchtet

ein Licht in unserer Hand mit dem unser Herr uns beschützt

Unser Koran weist uns den Weg auf dem Weg des Glaubens

Unser Koran ist Licht, das unseren Weg beleuchtet

Erhöht nun den Koran und reißt die Götzen ab

macht die Menschen frei von dem Unrecht

Unser Koran ist Licht, das unseren Weg beleuchtet

O Brüder! Schreit nun aus O meine Umma, wach auf!

Kehre zu deinem alten Ruhm wie in den vergangenen Tagen


Die Lehren aus dem Gedicht

Es ist ein Gedicht mit inwendiger Stimme, das im Licht der beiden Versen und der hadith unsere Sorgen, die Sorgen der Umma sehr schön zum Ausdruck bringt. Und in den Versen hören wir den Aufruf unseres Herrn und in der Hadith den Aufruf unseres Propheten und seine Einladung. 

Wenn íhr die Stimme Allahs vernehmen wollt, dann lest Koran!

Wenn ihr wieder Würde und Ehre erlangen wollt, dann lest Koran!

Die Umma hat den Koran den Rücken gekehrt und befindet sich seitdem in einem elenden Zustand. Wer mit Allah ist, den kann man nicht niederringen und niemand kann ihm etwas schlechtes tun!

Und derjenige führt sowohl im Jenseits wie auch im Diesseits ein glückliches Leben. 

Lasst uns also liebe Brüder diesem Aufruf der Rettung Gehör schenken, und wieder dem Koran zurückzukehren, damit wir den alten Ruhm wieder erlangen können!

Lasst uns, ihn lernen und leben, damit er uns und die Menschheit rettet!

Möge unser Herr, uns diesem Aufruf der Rettung gewahr werden und zu denjenigen werden lassen, die auf diesem Aufruf gehört haben. 

Friede mit denjenigen, die auf diesen Aufruf gehört haben. 

O Unser Herr lass uns zu den Leuten gehören, die auf diesen Aufruf der Rettung gehört haben!

AUSSAGEN VON KIRCHENVERTRETERN ÜBER DEN ISLAM  10.06.2022

„Und Wir haben dich für die Menschen allesamt nur als Frohboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht.“ 34/28

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Die Bekenntnisse der gerechten Kirchenvertreter bezüglich des Islam


Sind wir in der Lage, diese schöne Religion des Lebens zu leben und zu erklären?


„die Allahs Botschaften übermitteln, Ihn fürchten und niemanden fürchten außer Allah. Und Allah genügt als Abrechner.“ 33/39


Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß! 

Möge unser Herr ihnen und allen Unterdrückten beistehen.

Möge unser Herr die Machenschaften derjenigen, die auf Erden Unheil und Unrecht stiften zunichte schlagen und uns und allen Unterdrückten angesichts dieser Machenschaften beistehen.


Brüder!
Ich danke unseren Herrn dafür, dass er uns einer gerechten Lebensweise teilhaftig werden ließ. Wie gut kennen wir die Religion unseres Herrn, die eine Rettung für die Menschheit ist und wie gut kennen wir die islamische Lebensführung und die zwei Verantwortungen, die unser Herr uns auferlegt hat, nämlich die allererste Verantwortung, diese wunderschöne Religion lernen und leben und danach den Menschen erklären. Die Botschaft, so wie im Eingangsvers gesagt, lernen und den Menschen vortragen, nämlich der gelebte und gerechte Weg des Propheten, der als Warner und Frohbote für alle Menschen gesandt wurde. Unsere Vergangenheit und unsere Geschichte geben Zeugnis dafür ab und sind uns ein lebendiges Vorbild. 

In einem Buch, dass ich zu Zeit lese, findet man mit Hadithen, Versen und historischen Tatsachen und mit den Zugeständnissen der Kirchenvertreter Antworten auf die Einwände und Fragen der Orientalisten zum Islam,. Heute möchte ich mit Ihnen einige solche Bekenntnisse der acht Kirchenvertreter zitieren, die in diesem Buch erwähnt werden. 


Ich gebe Ihnen einige Beispiele. Leider findet man aber allgemein bei früheren westlichen Autoren, auch bei Lob stets die Namen der Nationen. Wenn sie von Türken und Arabern sprechen, meinen sie die Muslime und den Islam. Lassen Sie uns gemeinsam lesen;


1.Der Pfarrer der orthodoxen Kirche Ishuuaiba, (647-757)  sagt folgendes; Die Araber(Muslime), die der Herr zum Herrscher der Welt gemacht hat, haben uns gut behandelt, wie ihr wisst. Die hegten keinerlei Feindschaft gegen die Welt der Christen. Im Gegenteil, sie lobten unsere Religion, sie lobten unsere Heiligtümer und unsere Kirchenväter. Sie reichten unseren Kirchen und unserer Religion gegenüber ihre helfende Hand.
 

2.Sir Tomas Arlond sagt; die Muslime, die vom ersten Jahr der Hidschra an den Sieg erlangten, haben die Christen mit großer Toleranz behandelt. Und diese gute Behandlung ging auch später weiter. Denn wir müssen eingestehen, dass die christlichen Stämme und Gemeinschaften, ohne Zwang und mit freiem Willen den Islam annahmen. Sie überzeugten sich mit ihrem freiem Willen und beugten sich. Das gilt auch für die christlichen Araber heute, die bis heute unter der Herrschaft der Muslime und innerhalb der muslimischen Gemeinschaft leben, die dieselbe Toleranz erlebten und erleben.

3.El-Heber Metshun sagt; Nachdem ich mich mit der Geschichte beschäftigt habe, habe ich folgende Feststellung gemacht. Die Behandlung der Christen durch die Muslime war fern von jeglicher Rohheit und Zwang, sondern war nichts anders als Großzügigkeit und Milde. Diese Behandlung finden wir nur bei Muslimen, vor allem Güte, Barmherzigkeit, Wärme und Freundschaft, die man nicht bei Europäern findet. Das ist eine Wahrheit, die ich zwanglos anerkenne. 

 Respekt den religiösen Werten der Christen

 4.El-Kuvent Henri di Kastri sagt diesbezüglich folgendes; Nach dem Übergang von der ersten zur zweiten Eroberung, nachdem sich die islamische Herrschaft verfestigt und stabilisiert hat, haben wir 

von Muslimen noch mehr gute Behandlung erlebt. Die Christen im Osten wurden dauerhaft gut behandelt. Die Araber (Muslime) lehnten keiner der religiösen Werte der Christen ab. Im Gegenteil, blieb das Ost-Rom mit all seinen Werten frei und behielt dieselbe Stellung innerhalb seines Volkes wie früher. 

5.Die Eroberungen der Osmanen und ihre Behandlung

Norman Bainis sagt folgendes dazu; Es ist eine Tatsache, dass während der Eroberung des Konstantinopels die christlichen Parteien sehr häufig Streitigkeiten und Katastrophen durchmachten. Es gab Gruppen, die eine Einigkeit sowohl mit der Kirche wie auch mit Muslimen mit Hass gegenüberstanden, und diesen Hass verbreiteten. Die Menschen sagten diesen berühmten Satz des religiösen Oberhauptes des Byzanz; „es ist besser die Kuppel der Muslime in unserer Stadt zu sehen, als die Kuppel des Papstes“ 

6.Sir Mark Says sagt bezüglich der Gerechtigkeit in der ersten Phase des Islam; Die Christen, die Juden und die Götzendiener befanden sich gleichermaßen im Dienste des Staates.

7.Mister Derber, der berühmte Amerikaner sagt folgendes;Ohne Zweifel, hat man es in der Zeit der ersten Khalifen den Oberhäuptern der Christen und der Juden in Sachen Respekt und Wertschätzung an gar nichts fehlen lassen. Im Gegenteil wurden sie geachtet und wurden im Staatsdienst gestellt. Harun Rashid übertrug sogar die Aufsicht aller Universitäten auf sie. Sie wurden, ohne Rücksicht auf ihrem Glauben und ihrer Herkunft gefördert. 


Fazit
Sind wir in der Lage diese schöne Religion des Lebens zu leben und zu erklären?


„die Allahs Botschaften übermitteln, Ihn fürchten und niemanden fürchten außer Allah. Und Allah genügt als Abrechner,“ 33/39


Lasst uns verehrte Brüder, nachdem wir gemeinsam diese historischen Tatsachen und Bekenntnisse gelesen haben, den Vers, den ich eingangs zitiert habe, noch einmal lesen und uns diese drei Fragen stellen. Wie gut kennen wir diese schöne Religion?

Wie gut leben wir sie? Wie gut können wir sie den Menschen übermitteln? 

Möge unser Herr uns zu denjenigen werden lassen, die diese heilige Religion leben und lehren.

Möge Allah sie bewahren











ZUFRIEDENHEIT ALLAHS 

03.06.2022

Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein), als Anhänger des rechten Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten; das ist die Religion des rechten Verhaltens.“ 98/5

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Aufrichtigkeit zielt ausschließlich auf Allahs Zufriedenheit


Verehrte Brüder!

Ich möchte Ihnen heute einen Text über Aufrichtigkeit vorstellen. Es ist eine Doktorarbeit von einem Verwandten und Freund, die ich gerade lese, die kurz und gut mit Versen und Definitionen der Gelehrte das Thema sehr schön behandelt. Auch ich habe 1980 ein kleines Büchlein über dieses schwierige Thema geschrieben.

Der Vers oben ist ebenso der Eingangsvers der Arbeit, aus der Sure Bayyina, die eine kurze Darstellung der Ahli-i Kitab, Götzendiener und Muslime und klarlegt, und was Allah von ihnen alle will, nämlich ihm in Aufrichtigkeit zu dienen, Ihn als Besitzer der Religion anzusehen, seine Einzigkeit anzuerkennen, ihm beten und Armensteuer verrichten. Und es wird gesagt, dass es die wahre Religion ist.

Und damit stelle ich ihnen den Text vor, dessen Überschrift auch die Überschrift meiner Predigt ist.


Die Aufrichtigkeit in den Taten sollte nur den Zweck erfüllen, Allahs Zufriedenheit zu erlangen


Allah der Erhaben sagt in seinem Buch;


Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein)...“ 98/5



Aufrichtigkeit bedeutet die Intention, sich sowohl in den Gebeten und wie auch in der Dienerschaft ausschließlich an einem und einzigen Gott zu richten, und nur dies bezwecken, und Aufrichtigkeit in Dienerschaft zielt auf diesen Punkt. Es ist die Intention, in jedem Gebet und in jeder Art der Tätigkeit, die man aufgibt oder aufgeben wird, Ihm zu gehorchen, im Wissen und Glauben, dass er von jeglichen Dingen rein und fern ist. Es bedeutet den Wunsch, in allen diesen Sachen, einzig die Zufriedenheit des erhabenen Allahs zu wollen. Manche definieren Aufrichtigkeit folgend; „Aufrichtigkeit bedeutet, ob der Diener etwas unternimmt oder im Zustand der Ruhe befindet, ob im verborgenen oder im Offenen, ohne Makel, nur und lediglich die Zufriedenheit Allahs zu erlangen.“ 

Ein anderer Wissender sagt; „wenn jemand es herbeiwünscht, dass eine gute und vorzügliche Sache gelernt und erwähnt wird, während er darin, Ihm zu dienen und zu beten, andere beigesellt, derjenige soll verschwinden und den Lohn von diesem Wesen wünschen. Denn es ist nicht nötig, die Tat eines Menschen, die mit Liebe und Geborgenheit verrichtet wird, als beliebt und wünschenswert zu bezeichnen.“ 

Es wird gesagt, dass Aufrichtigkeit bedeute, dass jemand mit Hilfe einer Tat, eine Geltung im Jenseits und Diesseits erwartet und will. Falls aber jemand mit seiner Tat die Erwartung des Paradieses hat und Angst vor der Hölle, dann ist seine Absicht krankhaft. Denn tatsächlich sollte er mit seiner Tat nur die Zufriedenheit Allah erwarten und wünschen. Diese Erklärung macht im Grunde auf die Aufrichtigkeit der aufrecht-glaubenden(siddiq) Menschen aufmerksam. Deshalb sagt einer der Weisen; Im Grunde ist Aufrichtigkeit für jeden, der das Pflichtalter erreicht, dh Verstandesreife und Verantwortungsbewusstsein erlangt hat, eine vorgeschriebene Pflicht in allen Belangen des Gebets und der Bereiche, die Gehorsamkeit verlangen. In dieser Weise ist es notwendig und zwingend, es zu erfüllen. Denn Allahs Gesandte sagt folgendes; „Wahrlich, Allah nimmt nur die Tätigkeiten an, die in Aufrichtigkeit und im ausschließlichen Wunsch, Allahs Zufriedenheit zu erlangen, verrichtet werden.“ 

Er sagt zu Muas b. Djabal; „Sei in der Religion aufrichtig und reinen Herzens. Denn, auch wenn deine Taten wenig sind, reichen sie dir dann aus.“ 

Man muss, was Aufrichtigkeit angeht alles mit Vorsicht betrachten. Denn nichts geschieht außerhalb Willen Allahs und alles liegt in seiner Hand und in seiner Macht. 

Wenn irgendjemand eine Tat verrichtet, die darauf zielen soll, die Zufriedenheit und Nähe Allahs zu erlangen, dabei aber das bezweckt, diese Tat zu Schau zu stellen, oder dass Menschen davon sprechen, dann ist ist diese Tat nichtig und es gibt keinen Lohn dafür. Im Gegenteil zieht eine solche Tat den Zorn und die Bestrafung Allahs, und man zieht die Flucht Allahs und bleibt seiner Barmherzigkeit fern.

Der Gesandte Allahs sagt folgendes; wer mit einer Tat versucht, die das Jenseits im Auge hat, die diesseitigen Dinge zu erlangen, einen solchen Wunsch hegt, werden ihm die Augen blind gemacht, sein Gesicht verformt. Sein Ruf und sein Name werden nicht mehr erwähnt, und sein Name wird unter den Namen derer eingetragen, die in der Hölle sind.“

Der Gesandte Allahs sagt;“ Wer sich mit einer Tat aufschmückt, die auf das Jenseits zielt, obwohl er nicht das Jenseits wünscht und will, so wird derjenigen auf Erden und in den Himmeln verflucht.“

Der Gesandte Allahs sagt; „Allah nimmt die Tat derjenigen nicht an, der in seiner Tat auch nur die Größe eines Senfkornes von Heuchelei hegt.“ 

Und einer von den weisen Menschen sagt; die Situation eines Menschen, der zu Schaustellung, für Ruhm und guten Ruf Taten vollbringt, gleicht demjenigen auf dem Markt, der seine Satteltasche mit Ziegelsteinen füllt und damit herumläuft. Der einzige Gewinn dieses Mannes ist die Daherrede der Menschen. Und er zieht daraus keinerlei Nutzen und auch keinen Profit. Denn wenn er etwas kaufen will, wird ihm niemand irgendwas damit eintauschen, was er bei sich trägt und niemand schaut ihm ins Gesicht. Genauso ist es, wenn jemand zu Schaustellung und guten Ruf zu einer Tat greift, bleibt ihm als Gewinn und Profit hinsichtlich dieser Tat und Arbeit nichts anderes zurück als das Tratsch und Gerede der Menschen. Und solche Menschen werden für ihre Taten im Jenseits auch keinen Lohn erhalten.

Ali el-Havas sagt; „wenn ein Diener eine Tat zur Schau stellt, dann gehen seine Taten mit Koran und Sunna zunichte. Und wenn seine Tat verfliegt und nichtig wird, ist es so, als hätte er diese Tat nie begangen. Wie kann ein Diener , um sich selbst in den Augen der Menschen zu erhöhen, und dessen Konsequenz nichtig und schmerzhaft ist, nämlich eine schmerzhafte Strafe, mit seinen Worten so tun, als wäre ein leerer Topf voll!

Übrigens gibt es einige Beweise als Vorzeichen der Heuchelei/Zurschaustellung. Du merkst, dass er unter den Menschen lebendig und mit Vorfreude ist, während er in Dingen, die er gar nicht bemerkt, die der erhabene Allah sieht, leichtfertig ist. Diese Vorzeichen sind, eine wie die andere, die Bemühung der Heuchler durch Begünstigung Respekt und Vorrang durch die Menschen zu erlangen. Eine andere Vorzeichen ist die Krankheit, Respekt und Ruhm unter den Menschen anzustreben, um die Menschen auf seiner Seite zu ziehen. All diese Eigenschaften zeigen, dass derjenige in seiner Dienerschaft zu Allah nicht ehrlich und aufrecht ist. Denn wenn er aufrecht und ehrlich wäre, hätte ihm vollkommen ausgereicht, dass der erhaben Allah ihn kennt. Es würde ihm genügen, dass er unter der Beobachtung und Aufsicht Allahs steht. Er würde sich damit begnügen, dass Allah ihn sieht, und würde die anderen nicht nötig haben. 

Der Gesandte Allahs sagt; „Im Jenseits wird über einige befohlen, dass man sie ins Paradies bringt. Sobald sich schließlich diese Menschen das Paradies annähern, nehmen sie ihr Geruch wahr und schauen sich die Paläste an und was für die Bewohner des Paradieses dort vorbereitet wird. Währenddessen werden die zurückgerufen und gesagt; bringt sie zurück, denn es ihnen nicht gestattet dort zu verweilen. Und sie kehren mit Sehnsucht und Reue zurück, obwohl die vor ihn nicht auf dieser Weise zurückverwiesen wurden. Und sie sagten in dieser Situation; es wäre besser, wenn du uns direkt in die Hölle geworfen hättest, bevor du uns die Vorzüge des Paradieses und was du alles für diejenigen die, dir nah sind vorbereitet hast, dann würde uns die Rückkehr auch nicht schwer fallen. Allah der erhabene sagt zu ihnen; und das ist das, was ich für euch herbei gewünscht habe, denn ihr habt dann, wenn ihr allein seid mir gegenüber solche Vergehen und Sünden begangen. Aber sobald ihr unter den Menschen wart, habt ihr das, was ihr im Geheimen getan habt verheimlicht und benahmt euch auf dieser Weise heuchlerisch. Ihr stelltet euch unter den Menschen, im Gegensatz zu dem, was in euren Herzen ist, zur Schau und tat das Gegenteil dessen, was ihr mir durch eure Herzen zeigtet. Ihr habt die Menschen gefürchtet und nicht mich. Ihr habt den Menschen Respekt gezollt und nicht mir. Ihr habt immer für Menschen geopfert, für mich habt ihr nichts geopfert. Und heute werde ich euch die schmerzhafte Strafe spüren lassen. Ich hatte euch ohnehin den Lohn verwehrt.(Taberani)

O Ihr Menschen!
Nehmt euch in Acht vor der Strafe Gottes. Seid in Taten, die ihr Seinetwegen begeht aufrichtig und seid aufrechte Gläubige. Denn die Zufriedenheit der Herzen und das Medizin für die Genesung ist nichts anders als das, dass das Herz von Heuchelei und Makeln des Shirk rein ist. Die Herzen werden nur durch Aufrichtigkeit und durch das Licht des Glaubens. Denn Allah der erhaben sagt;

„Sag: Gewiß, ich bin ja nur ein menschliches Wesen gleich euch; mir wird (als Offenbarung) eingegeben, daß euer Gott ein Einziger Gott ist. Wer nun auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, der soll re
chtschaffen handeln und beim Dienst an seinem Herrn (Ihm) niemanden beigesellen.“ 18/110

Von Anas bin Malik; „Wer sich von der Welt scheidet, indem er für Allah, für den Einen und den Einzigen, Der keine Beigeseller hat, in Aufrichtigkeit seine Gebete und die Armensteuer verrichtet hat, der scheidet von dieser Welt in Zufriedenheit Allahs. 

Verehrte Brüder!
Das bedeutet Aufrichtigkeit in den Versen, in den Hadithen und in den Beschreibungen der Gelehrten. Möge unser Herr uns zu denjenigen werden lassen, die seine in diesem Sinne seine aufrichtige Diener sind. 

Möge Allah Sie bewahren.

AUF ALLAHS WEG ABMÜHEN! - 27.05.2022

„Nicht gleich sind diejenigen unter den Gläubigen, die sitzen bleiben – außer denjenigen, die eine Schädigung haben –, den sich auf Allahs Weg mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person Abmühenden. Allah hat den sich mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person Abmühenden einen Vorzug gegeben vor denen, die sitzen bleiben. Aber allen hat Allah das Beste versprochen. Doch hat Allah die sich Abmühenden vor denen, die sitzen bleiben, mit großartigem Lohn bevorzugt“ 4/95 

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Sitzen wir herum oder strengen uns auf dem Weg Gottes! 


„Gewiß, dieser Qurʾān leitet zu dem, was richtiger ist, und verkündet den Gläubigen, die rechtschaffene Werke tun, daß es für sie großen Lohn geben wird „ 17/9 


Verehrte Brüder! 

Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß! 

Möge unser Herr ihnen und allen Unterdrückten beistehen. 

Möge unser Herr die Machenschaften derjenigen, die auf Erden Unheil und Unrecht stiften zunichte schlagen und uns und allen Unterdrückten angesichts dieser Machenschaften beistehen. 

Brüder! Der Anlass meiner jetzigen Predigt war wieder ein Koranvers, den ich oben zitiert habe. Der Vers legt zwei Arten des Gläubigen dar; die, die sitzen bleiben und diejenigen von Gläubigen, die sich anstrengen. Nach dem ich diesen Vers gelesen habe, habe ich mich selbst zu Rechenschaft gezogen und gefragt, zu welcher Art von Gläubigen wir gehören. Und ich habe mich entschieden, diese Frage mit Ihnen zu teilen 

Achten Sie dabei auf den Blickwinkel, der uns im Licht des Verses am Beginn dargelegt wird. Der Vers schwört darauf, dass Koran zu einem Weg der Stärke führt und gibt die frohe Botschaft an denjenigen, die gute Taten verrichten. Das ist der Blickwinkel zum Verständnis, denn es geht immer um rechtschaffene Werke, um Taten also, die aufbessern. Vergessen Sie diesen Zusammenhang für die Ausführungen also nicht. Denn, der Koran selber ist stets sein bester Interpret! 

Lassen Sie uns jetzt gemeinsam in diesem Sinne den Eingangsvers besser verstehen 


Djihad bedeutet nicht ausschließlich Krieg 


Ich möchte Sie zunächst darauf hinweisen, das ich, wenn ich meine Meinung zu den Versen äußere, dann tue ich es in dem festen Glauben, dass ich ausschließlich meinem Herr zu Rechenschaft stehe und auch Sie lade ich zu dieser Überzeugung ein. Denn, profit-oder profilsüchtig sein, je nach Situation andere Haltung einnehmen widerspricht folgendem Vers, der laut einer Überlieferung, den Propheten alt werden ließ; 

 „So verhalte dich recht, wie dir befohlen wurde, (du) und diejenigen, die mit dir bereuen, und lehnt euch nicht auf. Gewiß, was ihr tut, sieht Er wohl.“ 11/112 

Ich habe immer wieder darauf hingewiesen, als ich vor Jahren diesen Begriff Djihad im Koran in der Sure Ankebut erläuterte, dass dieser Begriff im Koran weder semantisch also sprachlich, noch 

begrifflich, noch in den Hadithen des Propheten die Bedeutung einer Schlacht oder eines Krieges hat. Deshalb will ich es an dieser Stelle nicht noch mal erläutern, und den Platz zeigen, den dieser Vers in unserem Leben hat. Deshalb habe ich anfangs die Frage gestellt, zu welcher Art von Gläubigen wir gehören; die, die ´rumstitzen oder die sich auf dem Weg Allahs anstrengen (djihad) und rechtschaffene Taten verrichten. 

Versuchen wir also den Vers unter diesen Gesichtspunkten zu verstehen: 


1. Die Ansprache des Verses ist allgemein und bezieht sich auf alle Gläubige; gläubige Frauen wie Männer, junge Muslime wie Ältere. Es ist also ein allgemeiner Aufruf zu vorzüglichen und rechtschaffenen Taten. Ein Aufruf zum Krieg hätte keinen allgemeinen Aufruf nötig und dies würde ein Vorzug für Wenige bedeutet. Also es ist ein allgemeiner Aufruf. 


2. Dieser Vers kommt in der Sure Nisa vor, die zeitlich auf die Zeit in Medina fällt, in der es um die Probleme der jungen Gemeinschaft allgemeinen, um die Beziehungen der Muslime untereinander im besonderen geht, um Probleme wie Ehe und Scheidung, Stellung und der Weisen, der Verwitwete, und um die Sicherheit der Gemeinschaft angesichts der Übergriffe, und die Reaktion der muslimischen Gemeinschaft auf solche Probleme etc. Insofern ist die Sicht, diesen Vers in dieser Atmosphäre in Medina ausschließlich als Krieg zu verstehen sehr eng und nicht angemessen. Denn in diesem Zusammenhang bedeutet, sich mit den Problemen der Gemeinschaft zu beschäftigen und dafür einzusetzen auch djihad. Eine der Aufgaben einer islamischen Staatlichkeit ist beispielsweise die Förderung der Ehe. 

Djihad bedeutet für uns also, all die irdischen Bequemlichkeiten und Trägheit aufgeben, um für die Zufriedenheit Allahs die guten und rechtschaffenen Taten zu vollbringen, die ich oben ausgeführt habe. 


3. Sitzt zuhause nicht herum, ladet die Menschen zu Allah ein, folgt dem Aufruf des Gebets, eilt in die Moscheen in die Madarsas ein, um Islam zu lernen, eilt den Armen und Unterdrückten zu Hilfe, egal wo ihr seid, versucht alle üblen und schädlichen Handlungen, Alkohol- oder Drogenkonsunsum, Glückspiel oder Mord, eine Barriere zu sein. Eilt den Menschen zu Hilfe, die obdachlos sind, die vergewaltigt oder misshandelt wurden. Die USA befindet sich zu zeit in Trauer, weil in einer Schule viele Kinder getötet wurden. Trotz allen Unrechts, das seit Jahren durch die die Welt erfährt, fällt unser Herz angesichts dieser Tat in Stücke. Der Präsident weint. Haben Sie je gesehen, dass er auch für Kinder weint, die ihretwegen starben? Aber wir freuen uns nicht angesichts dieser Verbrechen und sind in Trauer. Wir reichen unsere Hand der Barmherzigkeit im Sinn der Offenbarung an den Menschen am Vorbild der Propheten. 


4. Ich frage Sie? Haben Sie je den Koran einmal von Anfang bis Ende durchgelesen. In den letzten Monaten sind viele Muslim geworden. Ich habe diejenigen gefragt, die es veranlasst haben, was sie gelesen haben. Und man versenkt den Kopf. Ich frage diejenigen, die heiraten, ob sie irgendwas über Ehe gelesen haben. Die Antwort ist in der Regel `nein`.Wenn Sie also in diesem Vers gemeinten Sinn ausschließlich als Krieg verstehen, gehen all diese umfassende Bedeutungen und Tatsachen verloren. 


5. Von Sayyid Qotb lesen wir diese schöne Erläuterung. „in jedem Fall legt dieser Vers eine besondere Situation dar. Aber die Ausdrucksart des Korans macht es zu einer allgemeine Regel und macht es von Kontext der Zeit und der räumlichen Gegebenheiten unabhängig. Er macht es zu einer Regel, die Der erhabene Allah Gläubigen zu jeder Zeit und in jedem Ort auferlegt hat. Es stellt nämlich die absolut allgemeine Regel auf, dass die Gläubigen, die mit Hab und Leben auf dem Weg Allahs kämpfen (anstrengen) nicht gleichgestellt sind mit denjenigen der Gläubigen, die zuhause sitzenbleiben und nicht mit Hab und Leben auf dem Weg Allahs kämpfen, mit Ausnahme derjenigen, die Arm oder Alt sind, was eine Hindernis dafür darstellen, mit Hab und Leben auf dem Weg Allahs zu kämpfen.“ Er spricht von Hab und Leben, wenn Sie aufmerksam lesen. 

6. Koran zu erklären ist ebenso Djihad 

„So gehorche nicht den Ungläubigen und Mühe dich damit gegen sie ab mit großem Einsatz.“ 25/52 Im Vers kommt auch der Ausdruck Djihad vor. Was heißt es hier, sich gegen Ungläubigen zu widersetzen? Nämlich, auf die Botschaft des Korans und der Offenbarung auszuharren. Was bedeutet also djihad mit dem Koran? In diesem Zusammenhang stellen sich viele Fragen, die manche Behauptungen widerlegen. Kann man sagen, dass in Mekka keinen Djihad gab, sondern in Medina begann? Also seit der Prophet in Medina einen Statt gründete? Oder kann man behaupten, dass Djihad ein innerer Kampf gegen eigenen nafs ist. Oder kann man behaupten, dass Djihad ausschließlich eine Eroberung fremder Gebiete ist, um die Ungläubigen in die Hölle zu schicken. Sicherlich nicht! Denn, der Wille unseres Herrn ist viel weiter, der uns damit eine allgemeine Verantwortung auferlegt, den Koran zu verstehen und mit seiner Wahrheit der Unwahrheit zu widersetzen. Wenn es also irgendeinen Kampfmittel überhaupt existiert, dann ist es das Buch Allahs. Und dieses Buch zeigt uns alle Ebenen des Lebens, und die Anstrengung (djihad) auf allen dieser Ebenen. 

Lassen Sie uns, uns selbst in dieser Hinsicht zu Rechenschaft ziehen; Gehören wir zu denjenigen, die herumsitzen oder zu denjenigen, die sich anstrengen. Möge unser Herr, uns allen dieses Bewusstsein der Verantwortung schenken. Möge Allah Sie bewahren! 

Hilfe an unsere Brüder in unseren verwundeten Regionen! - 20.05.2022

„O die ihr glaubt, wenn ihr Allah(s Sache) helft, hilft Er euch und festigt eure Füße.“ 47/7 

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Von Ibn Omar wird folgende Hadith vom Propheten Allahs überliefert; 

„Ohne Zweifel, ein Muslim ist dem anderen Muslim ein Bruder, er tut ihm kein Unrecht, hintergeht ihm nicht, überlässt ihm nicht dem Übel. Wenn er ihm beisteht, als er ihn braucht, dann steht ihm Allah bei, wenn er es braucht; wenn er seine Not lindert, lindert Allah im jüngsten Tag seine Not und wenn ein Muslim die Scham eines anderen Muslim beschönigt, beschönigt Allah im jüngsten Gericht seine Scham“ 


Ich lade auch Sie zu dieser Liebe ein 


Es verpflichtet uns als Seine Diener, Ihn zu lobpreisen, der unserer mit jeder Seiner Gabe erbarmt und annimmt. 

Friede und Segen möge mit seinem letzten Propheten sein, sowie mit den Propheten vor ihm und deren Gefährten, die uns mit ihrem Leben im Schatten der Offenbarung ein Leben vorgelebt haben, das Allah zu dienen gerecht wird. 

Möge unser Herr mit denjenigen zufrieden sein, die ihren Fußstapfen gefolgt sind und uns dessen teilhaft werden lassen, ihrem Ankreis dazuzugehören. 

Verehrte Brüder! 

Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß! 

Möge unser Herr ihnen und allen Unterdrückten beistehen. 

Verehrte Brüder! Ich möchte in meiner heutigen Predigt eine Erinnerung mit Ihnen teilen, die ich während einer Reise anlässlich der Hilfeleistung an einer unserer verwundeten Regionen gemacht habe. Mein Ziel ist, ihnen an dieser Kummer teilhaben zu lassen. Ich habe es oben Liebe genannt, werden also auch Sie ein Teil dieser Liebe. Ich lasse Sie nun mit meinen Tagebucheinträgen, die vor siebzehn Jahren an der indischen Grenze zu Kaschmir geschrieben habe allein; 

„Wir sind ziemlich müde. Es ist 04.12.05 und 11.54 Uhr. Wir wollten heute um 11.00 den letzten Lkw losschicken, aber sie kamen nicht. Wir warten. Schauen wir, wie der heutige Tag und morgen vergehen wird. Mein Bruder Seyhan liest Koran und ich schreibe, so wie es meine Gewohnheit ist an meinen Tagebuch und wir warten. Ich fühle das Fehlen des Telefons. Der Countdown läuft, habe ich Seyhan an seiner Frau sagen lassen, während er mit ihr telefonierte, nachdem wir Qotli verlassen haben. Am 05.12.2005 haben wir unser letztes Morgengebet hier verrichtet. Nach der Ausreise habe ich meinen Bruder Seyhan gefragt, wie es war. Er sagte, alhamdulillah. Wir haben nur noch einen Tag, das Morgengebet werden wir nicht hier verrichten, so wie wir uns vorgenommen haben. Was der Plan unseres Herrn ist, wissen wir nicht! Ich nahm in der Moschee einen Koran las die Sure Yunus. 

An Kaschmir; „wenn ihr Allah(s Sache) helft, hilft Er euch und festigt eure Füße“ dieser Vers und folgende Teil einer Hadith fiel mir ständig ein; „Wer seinem Bruder beisteht, ihm steht Allah bei.“ Heute bin ich entspannter, denn die Gelder haben wir eigenhändig an die vorgesehene Stelle eingereicht. Wir haben also Hilfsgüter gekauft und jetzt geht es darum, die Güter gerecht an die Bedürftigen zu verteilen. Die Brüder strengen sich sehr an, habe ich den Eindruck. Es steht mir auch nicht zu, anders zu denken, solange ich nicht das Gegenteil sehe. Bei jedem Einkauf fällt mir der Bruder Murat Soymer ein. Denn er war sehr kämpferisch dabei, gute Sachen günstig und viel zu kaufen, um möglichst viel Hilfe leisten zu können. Ich wandte auch seine Taktik an, und stellte Brüder seelisch darauf ein. Der Bruder, der sich mit unserem Einkauf beschäftigt ist ein alter Parlamentarier. Das kann man nicht mit den Parlamentarier in der Türkei vergleichen. Das ist hier ist bisschen anders. Er das Geld um 0.15 Rupi mehr wechseln lassen. Das brachte soviel ein, dass wir die LKWs damit bezahlen können. Deshalb haben wir ihn immer unterstützt. Bei den Dächern 

haben wir sehr günstig gute Qualität gefunden. Heute haben wir uns anscheinend nur mit Kaufen beschäftigt. Deshalb fiel mir der Vers oben und die Hadith ständig ein. Wir werden, wenn Allah es möglich macht für 200 hundert Häuser Dächer einbauen und an 2500 Haushalte je 17kg Nahrung verteilen. Möge unser Herr es möglich machen, es zu Ende zu bringen. 

Während ich diese Zeilen schreibe, hören wir aus dem Fernsehen Koran. Ein Vers des Vorträgers hallte dabei in meinem Kopf; „Ist der Morgen nicht nah?“ Die Antwort Allahs an den Propheten Lot, auf die Frage seines Stammes. Warum ist es auch an uns gerichtet? Auch wir machen Schmerzen durch, die auf den Morgen warten. Auch unter uns gibt es Menschen, die auf den Morgen warten, mein Herr, und viele Menschen, unterdrückte Menschen. Lass auch dieser frohen Botschaft gewahr werden. Denn eigentlich ist das das Gewahrwerden. Das ist eine frohe Botschaft an jedem Stamm, der leidet. Was sollten wir also sagen; 


O mein Herr! Schenke uns die Liebe, mit der wir auf diesen Morgen warten 

O mein Herr!Stärke in uns den Glauben, das wir das Morgengrauen jenes Morgen mit Sicherheit sehen werden! 

O mein Herr! Lass uns nun unsere Sonne aufgehen! 

O mein Herr! Du sagst in deinem Buch, dass wir schwach sind. Wir reichen unsere Schwäche Dir dar! 

O mein Herr! Stärke uns mit deiner frohen Botschaft! 

O mein Herr! Entspanne die Seelen der gestorbenen mit der frohen Botschaft des Jenseits! 

O mein Herr! Schenke dem Herzen, die den Morgen deiner Ummah erleben werden den Geist des Kampfes! 

O mein Herr! Du kennst die Anzahl derjenigen sehr viel besser als ich, die auf diesen Morgen warten 

O mein Herr! Lass unsere Hoffnungen nicht einbrechen! 

O mein Herr! Der Geist, der diesen Morgen zurückbringen lässt, ist der Geist der Mühsal! Gebe uns die frohe Botschaft diesen Geistes! 

O mein Herr! Lass uns die Kraft diesen Geistes, der uns zu unserem gesellschaftlichem Morgen bringen wird, wach werden! 

O mein Herr! Diese Winterkälte erhöht unser Leiden von Innen und Außen! 

Wir sehnen uns nach dem Licht des Morgens der frohen Botschaft! 

O mein Herr! Gebe uns die Kraft, die unsere Sehsucht stillt! 

O mein Herr! Wer wartet denn nicht auf diesem Morgen! 

Die obdachlosen in Kaschmir; unsere Töchter, die Angst haben vor den haben, die sich einer Kuh annehmen, jederzeit entführt und befleckt werden; unsere Kinder, die wir in Europa verloren haben, die sich in jeder Art von Hinterhalt geraten sind; unsere Brüder in Palästina, die dasselbe Schicksal mit ihren Brüdern in Kaschmir teilen, unsere Brüder in den Gefängnissen der Unterdrücker in Abu Ghurayb oder Guantanamo gefoltert werden; Unsere Brüder, die in Afghanistan oder Irak durch modernen Pharaonen unter Massenvernichtungswaffen leben; ob in Tschetschenien, in Kurdistan, Syrien, Saudi Arabien, Ostturkmenistan in Afrika, und überall, warten die Unterdrückten auf diesem Morgen und sehnsüchtig auf einem Anführer wie Lot; 

O unser Herr! Schenke uns Anführer wie Lot, die uns aus der Dunkelheit in das Licht des Morgens führen! 

O unser Herr! Schenke unseren Müttern und Töchtern das Bewusstsein, mit dem sie solche Anführer auf die Welt bringen können! 

O unser Herr! Schenke unseren Jugendlichen das Bewusstsein, solche zu erziehen! 

Damit unser Morgengrauen nah ist! 

O unser Herr! Ich biete Dir diese Sehnsucht im Sinne der Ummah Muhammads! Lass diese Sehnsucht nah werden, denn du bist der Barmherzigste, der Gnädigste, der Mächtigste, der Großzügigste, der Erhörende, der Gebende und der Vergebende, der Führende, 

Nimm unserer an, denn du bist der Besitzer aller Besitzlosen, lass uns nicht allein, 

schenke uns den Sieg, damit wir uns nicht zu Neige gehen 

Lass uns die Sonne über uns aufgehen, die uns vor den Unterdrückern rettet! 

O unser Herr! Unsere Kinder erfrieren vor Kälte! Der Winter des Unglaubens hat sie uns weggenommen! Unsere Bequemlichkeit hat sie uns entrissen! 

Hüte uns vor den Krankheiten des Herzens! Rette uns davor, denn du bist unser Herr und Besitzer! 


Verehrte Brüder 

Dem Vers und die Hadith, die ich oben zitiert habe gemäß habe ich 1992 meine Reisen in Bosnien angefangen und sie dauern seit Jahren fort. Nach Kaschmir, Pakistan, Sudan, Darfur, Somalia, Irak, Kurdistan, Afghanistan, Syrien und zuletzt in Gaza. Jetzt seid ihr an der Reihe! Ich habe sehr schöne Erinnerungen. Die Brüder, die eben solche Reisen unternahmen wissen es, welche schöne Gebete sie entgegennahmen und welche schöne Begegnungen es gab! Vor allem von jungen Menschen wünschte ich, dass diesem Vorzug teilhaftig werden. Das ist auch der beste Weg, die Umma kennenzulernen. Mit einer Botschaft an die Unterdrückten will ich meine Predigt beenden. 

„Was ist mit euch, daß ihr nicht auf Allahs Weg, und (zwar) für die Unterdrückten unter den Männern, Frauen und Kindern kämpft, die sagen: „Unser Herr, bringe uns aus dieser Stadt heraus, deren Bewohner ungerecht sind, und schaffe uns von Dir aus einen Schutzherrn, und schaffe uns von Dir aus einen Helfer.“ 4/75 

Es ist falsch diesen Vers als bewaffneten Kampf zu verstehen. Denn es geht allgemein darum, den unterdrückten Menschen zu helfen. 

Möge unser Herr, auch uns zu solchen Menschen werden lassen! 

Möge Allah Sie bewahren!

DER VERS DER glückseligleit! - 13.05.2022

„Sag: O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid, verliert nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit. Gewiß, Allah vergibt die Sünden alle. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.“ 39/53 

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„Und dein Herr wird dir wahrlich geben, und dann wirst du zufrieden sein.“ 93/5 


Ibn Mesud sagt; der Vers, der das größte Tor der Glückseligkeit im Koran ist, der Vers 38/53 


 O Mensch! Höre auf den Aufruf des Barmherzigen! 


Dieser Vers der Vergebung ist eine frohe Botschaft an diejenigen, die ihre Hoffnung verloren haben 

Laut einer Interpretation spricht dieser Vers insbesondere denjenigen Muslimen Hoffnung, die zum Islam bekehrt sind, die vorher durch ihre Feindschaft und Brutalität Muslimen gegenüber berüchtigt waren. „ O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid...“ meint insbesondere Vahschy (ra) oder diejenigen Muslime, die nach Strapazen der Religion den Rücken gekehrt sind und auf dieser Weise ihre Hoffnung, vergeben zu werden, verloren. Der Vers gab diesen Menschen neue Hoffnungen. 


Der Aufruf Allahs an den Menschen, der sich selbst Unrecht tut 


Sayid Qotb, interpretiert diesen Vers, der den anderen Versen folgt, in denen Unterdrücker thematisiert wird folgend; „Der erhabene Allah ruft sie dazu auf, Ihm zurückzukehren, trotz allem, ohne in Hoffnungslosigkeit und Pessimismus zu verfallen. Mit diesem Aufruf an Vergebung und 

Gnade, wird gleichzeitig ein Bild der Bestrafung dargelegt, das auf sie wartet, wenn sie sich nicht zurückkehren, solange die Gelegenheit da ist, solange es nicht vorbei ist und sein ihre Sünden bereuen. Wie wir es auch interpretieren, ist dies ein großes Meer an Gottes Barmherzigkeit, das alle Sünden umfasst. Das ist ein Aufruf, Allah zurückzukehren. Das ist ein Aufruf an den entkräfteten Sünder, der blind in der Wüste des Irrtums zurückgelassen und entfernt ist. Ein Aufruf dafür, auf Hoffnung auf Allah, auf seiner Vergebung zu vertrauen. Der erhabene Allah ist barmherzig seinen Dienern gegenüber. Er kennt ihre Schwächen und ihr Unvermögen, und all die Faktoren, die von innen und außen auf ihr Wesen wirken zu gut.“ 


Bei einer Überlieferung, die von Ibn Mesud wird folgende Einteilung der Koranversen gemacht; 


Der größte Vers im Buch von Allah ist der Thronvers; 


„Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es denn, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte – außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen nichts von Seinem Wissen – außer, was Er will. Sein Thronschemel umfaßt die Himmel und die Erde, und ihre Behütung beschwert Ihn nicht. Er ist der Erhabene und Allgewaltige.“ 2/255 


und; 


„Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen.“ 3/2 


Der umfassendste Vers, der das Gute und Böse kurz darstellst ist; 


„Allah gebietet Gerechtigkeit, gütig zu sein und den Verwandten zu geben; Er verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf daß ihr bedenken möget.“ 16/90 


Der Vers, der am stärksten die Tore des Glücks eröffnet und erleichtert, ist; 


„Sag: O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid, verliert nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit. Gewiß, Allah vergibt die Sünden alle. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.“ 39/53 


der gewaltigste Vers ist; 

„Wenn sie dann ihre Frist erreichen, so behaltet sie in rechtlicher Weise oder trennt euch von ihnen in rechtlicher Weise. Und nehmt zwei gerechte Personen von euch zu Zeugen, und legt das Zeugnis (in Aufrichtigkeit) um Allahs willen ab. Damit wird ermahnt, wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt. Und wer Allah fürchtet, dem schafft Er einen Ausweg. und gewährt ihm Versorgung, von wo (aus) er damit nicht rechnet. Und wer sich auf Allah verläßt, dem ist Er seine Genüge. Allah wird gewiß (die Durchführung) seine(r) Angelegenheit erreichen. Allah legt ja für alles ein Maß fest. 65/2-3 


Fazit 


All diese Verse sind Aufrufe an Menschen, an uns alle, Gott zu erkennen, Ihm, seiner Gesetzmäßigkeit zu ergeben, nicht die Hoffnung auf seiner Barmherzigkeit zu verlieren, und an ihm mit Ehrfurcht zu glauben. Möge Allah uns dessen habhaft werden, diese Verse zu verstehen und zu leben, sowie die erste Generation des Koran unter der Führung des Propheten gelebt hat. Der Vers zeigt das Leben selbst. Eine aufrichtige Rückkehr zu Allah wird vergeben, egal welche Misstat es 

auch begangen wurde, bis auf Shirk. Denn darüber gibt es offensichtliche Versen; 


„Und (gedenke,) als Luqmān zu seinem Sohn sagte, indem er ihn ermahnte: „O mein lieber Sohn, geselle Allah nicht(s) bei, denn Götzendienst ist fürwahr ein gewaltiges Unrecht.“ 31/13 


„Allah vergibt gewiß nicht, daß man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. Wer Allah (etwas) beigesellt, der hat fürwahr eine gewaltige Sünde ersonnen.“ 4/48 

Diese Botschaften müssen wir den Menschen darbringen. 


Ich beende meine Predigt damit, die Besatzungskräfte zu verurteilen, die seit Beginn des Ramadan etliche palästinensische Jugendliche getötet und deren Häuser niedergerissen, die Muslime und Christen an ihren Gebeten gehindert, und die die Journalistin Shirin Ebu Akliyi, die heldenhaft für Ihre Rechte einstand getöt haben, während sie ihren Job ausübte, indem sie die internationale Bestimmungen für die Jornalisten mit Füßen traten und lade auch sie dazu ein, das alles zu verurteilen. Außerdem kritisiere ich auf´s Schärste die Medien, die all diese Unrechte kaum zu Sprache brachten. 

Wir kritisieren angesichts unseres Glaubens, jedes Unrecht, gleichgültig, an wem und von wem das begangen wurde und laden alle besonnene und vernünftige Menschen dazu auf, diese zu kritisieren. 


Weh denjenigen, die schweigen, wehe denjenigen, die angesichts des Unrechts und Ungerechtigkeiten ihr Schweigen bewahren. 


Ich grüße Sie nochmals im Bewusstein der Barmherzigkeit Allahs, die ich oben thematisert habe. 

Möge Allah Sie bewahren 

Wem verzieh Resulullah ? - 06.05.2022

„Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.“ 5/32

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Die Barmherzigkeit des Propheten nach der Eroberung von Mekka

Einleitung

Alle fünf Werte des Menschen sind im Islam geschützt

وَمِنْ اٰيَاتِهٖ خَلْقُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ وَاخْتِلَافُ اَلْسِنَتِكُمْ وَاَلْوَانِكُمْؕ اِنَّ فٖي ذٰلِكَ لَاٰيَاتٍ لِلْعَالِمٖينَ

''Und zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und der Erde und (auch) die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Darin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden.” 30/22

Verehrte Brüder
Die Eroberung Mekka, die im Monat Ramadan stattfand, wird von modern-orientalistischen Köpfen als eine Schlacht dargestellt, sogar als ein Massaker. Ich möchte heute auch mit Beispielen darlegen, dass die Eroberung von Mekka eine beispielhafte Eroberung für die Menschheit ist.
Zunächst aber eine Botschaft des Islam an die Menschheit;
Lesen Sie den Teil des Verses noch einmal;

“...Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält...”
Das ist eine universell-gültige und eine historische Botschaft, eine Botschaft, die den Wert des Menschen offenlegt...
Deshalb gilt der Schutz der Vernunft, des Körpers, der Religion, des Besitzes und der Würde im islamischen fiqh als eine Vorgabe einer muslimischen Gesellschaft. Dh es ist die Aufgabe einer muslimischen Gesellschaft diese fünf Werte des Menschen zu schützen und niemand hat das Recht diesen Werten Schaden zuzufügen. Deshalb warne ich, vorallem junge Muslime: lasst euch nicht von anderen zu falschen Handlungen verleiten, zu Handlungen in dieser Gesellschaft, die nichts mit Islam zu tun hat und die krass den Grundlagen unserer Religion widersprechen, indem man das Leben oder den Besitz anderer Menschen für legitim erklärt. . Wir sind Einladenede! Unsere Aufgabe ist es, wie der Prophet und andere Propheten, `das Gute zu gebieten und vom Verwerflichen abzuraten`. Es ist unsere Aufgabe, die Menschen auf´s Neu zu erwecken und nicht sie töten.
Diejenigen, die das Gegenteile behaupten, hegen entweder hinterhältige Absichten oder kennen Islam gänzlich nicht.
İch werde mit Ihnen Beispiele der Vergebung und der Gnade des Propheten teilen, die er nach der Eroberung der Mekka gezeigt hat.
Der zweite Vers sagt, dass die Sprachen und Farben ein Zeichen Allahs sind. Wie ich in meiner Festpredigt gesagt habe, sind alle Menschen ein Zeichen Allahs. Auf sie herabzublicken, sie niederzumachen ist nicht islamisch. Vergessen Sie das nicht! Und lasst uns, dieses Prinzip, das den Menschen an sich großen Wert beimisst, als ein hohes Gut aufbewahren.
Lasst uns jetzt nach dieser Einführung gemeinsam hören, wen der Prophet nach der Eroberung vergeben hat.

Wen hat alles der Prophet vergeben?


An jenem Tag verkündet der Prophet Frieden, indem er folgenden Vers zitiert;

“Er sagte: „Keine Schelte soll heute über euch kommen. Allah vergibt euch, Er ist ja der Barmherzigste der Barmherzigen...“ 12/92 und sagte; „Geht nun! Ihr seid nun frei“

In einer anderen Überlieferung sagte er; „der heutige Tag, ist der Tag der Barmherzigkeit. Heute ist der Tag, an dem Allah Islam mit Qoraisch verstärken und erhöhen wird. 

Das ist der Slogan des Friedens, mit dem der Prophet in Mekka eintrat.

-der Prophet marschiert mit einem Heer von zehntausend Männer auf Mekka zu. Zuvor berät er mit seinen Brüdern und sagt; „Ich möchte in Mekka ohne Blutvergießen einmarschieren und rät seinen Heerführern vom Blutvergießen ab. Eine Scharmützel findet dennoch statt, zwischen Halid bin Walid und Ikrima und es kommt doch zum Blutvergießen. Als der Prophet davon hört, sagt er; „Mein Herr! Ziehe mich für das, was Halid macht nicht zu Verantwortung“.
Es wird aufgerufen, dass jeder, der im Haus von Abu Sofyan und in Kaaba Schutz sucht in Sicherheit ist. Das bedeutet praktisch ein Aufruf zum Frieden. Abu Sofyan selber gehörte stets zu den Feinden des Propheten, der bei allen Schlachten gegen den Propheten vorne mitmarschierte. Der Prophet erklärt sein Haus zu einem friedlichem Ort. Der Prophet macht ihn sozusagen zu einem Symbol des Friedens. Daher ist es niederträchtig zu behaupten, dass diese Eroberung eine Schlacht sei.
-Er vergab seinen ärgsten Feinden;

1-Hind, die mächtige Frau neben Abu Sofyan, die vor allem in der Schlacht von Ohud eine Hauptrolle gespielt hat, indem sie den Auftrag gab, den Onkel des Propheten Hamsa zu töten.
Und danach kaute sie an seiner Lunge als Zeichen des Sieges und der Rache. Alleine dass der Prophet dieser Frau vergab, ist eine Eroberung, die die Geschichte so nicht gesehen hat.

2-Abu Wahsch, der (Auftrags)mörder des Onkels des Propheten, seines Beschützers der ersten Stunde in der Schlacht von Ohod. Diesem Mann, der im Auftrag von Hind, seinen Onkel tötet und nach der Schlacht seinen Körper öffnet und Hind die Lunge des Hamsa übergibt, diesem Mann vergibt der Prophet. Das ist eine Eroberung. Und er sagt ihm; „Lass dich nicht zeigen. Denn, das würde mich Hamsa erinnern. Und ich würde dich auf dieser Weise verletzen. Wo kann man diese Feinheit und diese Barmherzigkeit wiederfinden.

3-Er vergibt den Sohn von Abu Djahl, der vielleicht der ärgste Feind des Propheten war, und natürlich auch sein Sohn Ikrima. Nach der Eroberung flieht Ikrima zunächst nach Jemen. Seine Frau bringt ihm als Muslim zum Propheten. Der Prophet, der als ein Zeichen der Barmherzigkeit an die Welten zugesandt wurde, empfing ihn mit einem Lächeln und sagte;
„Willkommen o du Auswanderer und Kämpfer“ Er vergab ihn, ohne das Unrecht, das er Muslimen gegenüber verübte anzumerken.

4-Er vergab Fodala, der ein Attentat auf ihm plante. Als der Prophet seine Absicht erkannte, fragte er; „bist du Fadala?“
Er sagte; „ja“. Danach sagte der Prophet, das Zeichen der Barmherzigkeit;
„Lass davon ab, was du im Kopf hegst und bitte den Herrn um Vergebung“ Und  danach legte er seine gesegneten Hände auf seine Brust und betete für ihn.

5-Der Schlüssel der Kaaba wird seinem nichtmuslimischen Besitzer zurückgegeben. Der Schlüssel, und damit die Aufsicht über Kaaba war in der Hand eines nichtmuslimischen Götzendiener. Nach dem der Prophet die Kaaba von Götzenstatuen bereinigt hat, gab ihm trotz einiger Einwände den Schlüssel zurück. 

Das war die Eroberung des Propheten, und unseres geliebten Anführers, der als ein Zeichen der Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt wurde.  

وَمَٓا اَرْسَلْنَاكَ اِلَّا رَحْمَةً لِلْعَالَمٖينَ

„Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt.“ 21/107

Möge unser Herr dessen habhaft werden, den Fußstapfen dieses Anführers und des Imams zu folgen.
Möge Allah Sie aufbewahren

UNSERE BINDUNG ZU ALLAH - 29.04.2022

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DIE BEFREIUNG MEKKAS - 22.04.2022

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Abdullah Ibn Amir - Liebe zum Fasten -  15.04.2022

„…Almosen gebende Männer und Almosen gebende Frauen, fastende Männer und fastende Frauen, Männer, die ihre Scham hüten und Frauen, die (ihre Scham) hüten…“ 33/35

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Möge Allah der ersten Generation des Korans Seinen Segen zuteilwerden 

Abdullah bin Amr; ein Gefährte des Propheten, der das Fasten liebte

„(.. für die Gläubigen,) die in Reue Umkehrenden, die (Allah) Dienenden, die Lobenden, die (auf Allahs Weg) Umherziehenden, die sich Verbeugenden, die sich Niederwerfenden, die das Rechte Gebietenden und das Verwerfliche Verbietenden, die Allahs Grenzen Beachtenden\.. und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft.“ 9/112


„Und diejenigen, die nach ihnen gekommen sind, sagen: „Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorausgegangen sind, und lasse in unseren Herzen keinen Groll sein gegen diejenigen, die glauben. Unser Herr, Du bist ja Gnädig und Barmherzig.“ 59/10

 Einleitung

Möge Allah der ersten Generation des Korans seinen Segen zuteilwerden und uns; ihrem Weg zu folgen


Verehrte Brüder!

Ich grüße Sie mit dem von Allah angepriesenem Gruß, dessen Barmherzigkeit unermesslich ist. Möge unser Herr ihnen beistehen und all denjenigen, die sich gegen Unheil widersetzen und die Machenschaften derer zunichte schlagen, die Unheil anrichten.

Die Verse, die ich zu Beginn meiner Predigt zitiert habe, sind in Medina geoffenbart worden und zählen die Eigenschaften der ersten Generation des Korans auf. Koran, der für uns eine unabdingbare Quelle ist, stellt uns diese Menschen mit diesen Eigenschaften vor. Da ich gerade ein Geschichtsbuch lese, weiß ich, dass die Geschichte voll mit Mutmaßungen und ungesicherten Kenntnisse ist. Deshalb ist der Blickwinkel, den uns der Koran hinsichtlich der ersten Generation darbietet, sehr wichtig. Ich werde in meiner heutigen Predigt, wie bei manchen anderen Predigten das Leben eines Helden um den Propheten erzählen, der wiederum der Sohn eines anderen Helden ist. Ich werde, da wir uns im Fastenmonat befinden, euch einen Gefährten des Propheten vorstellen, der mit seinem Fasten bekannt war, inshaallah

Die Verse, die ich oben zitiert habe, von dem einer auch ein Bittgebet ist, erklärt die Eigenschaften dieser Generation und ihr Verhältnis untereinander sehr gut. Diese Verse werfen ein Licht auf diese Genration und auf diese wunderbaren Menschen. Lassen sie sich von anderen verklärenden Berichten nicht in die Irre führen. 

Möge Allah mit ihnen alle zufrieden sein und auch uns zu denen gehören lassen

Abdullah bin Amr, ein Gefährte des Propheten, der es sehr liebte zu fasten

Er ist der Sohn des bekannten Gefährten Amr bin As. Der Autor stellt ihn mit folgender kurzen Darstellung vor. „Abdullah bin Amr war eine betende, asketisch lebende und stets ehrfürchtige Person. Er hat sich selbst dermaßen Gebeten hingegeben, dass Tage und Nächte ihm nicht ausreichten, so dass der Prophet sogar in seinem Leben eingreifen musste. Er mahnte ihn bezüglich seines Fastens. Es war, als würde er als ein Betender erschaffen worden. Sein Leben hat er vollkommen auf Gebete ausgerichtet. Nichts konnte ihn von dieser Freude fernhalten. In den Nächten stets wach und aufrecht im Gebet und Tränen in den Augen, verbrachte er seine Tage im Fasten. Es gab nur eine Ausnahme, nämlich wenn er an eine Schlacht teilnahm. Er war sehnsüchtig danach, als Märtyrer zu sterben. Deshalb stand er immer an vorderster Reihe, außer in Ohud und Badr, an die er nicht teilnehmen dürfte, da er noch jung war. Ansonsten stand er immer an der Seite des Propheten. 

Sein Leben

Er kam ungefähr sieben Jahre nach Hedschra- Auswanderung in Mekka auf die Welt. Man sagt, dass zwischen ihn und seinem Vater keinen großen Altersunterschied bestand. Ungefähr zu dieser Zeit, sieben Jahre nach Hedschra wanderte er mit seinem Vater nach Medina aus. 

Abdullah, der auch Aramäisch kannte, und Tora las, notierte stets Hadithe vom Propheten, damit er sie nicht vergaß. Als einige der Gefährten dies nicht richtig fanden, gab ihm der Prophet die Erlaubnis, alles, was er von ihm gehört und gesehen hat niederzuschreiben (Mosnad). Abdullah nannte alle diese Schriften Sahifetus-sadiqa, und bewahrte sie in einem Kasten sorgsam auf. Später sagte er, dass diese Schriften ihn am meisten am Leben binden. 

Er nahm mit seinem Vater an der Eroberung des Damaskus und Jarmuk teil und war Fahnenträger seines Vaters. Er nahm auch auf Beharren seines Vaters an die Schlacht Siffin an der Seite des Muawiyya teil, griff aber nicht Muslime gegenüber zu den Waffen. Als nach der Schlacht zwei Leute vor Muawiya darüber diskutierten, wer von den Ammar bin Yasir getötet hat, mischte sich Abdullah ein, dass man nicht stolz darauf sein kann, denn er hörte unmittelbar vom Propheten, dass Ammar bin Yassin von einer rebellischen Gemeinschaft getötet werden würde. 

Nach dem Tod seines Vaters wurde er zum Statthalter Ägyptens berufen, blieb aber nicht lang in diesem Amt. Gegen Ende seines Lebens verlor er sein Augenlicht und starb zwei und siebzigjährig in Ägypten. Er wurde in Fustat an seinem Haus an der Moschee, die sein Vater errichten ließ, begraben. Später wurde die Moschee ausgebaut und sein Grab blieb in der Moschee. Später wurde sein Grab vom osmanischen Emîr Murad während Reparaturarbeiten mit einer Kuppe und Gitter versehen.

Das Grab befindet sich heute in Kairo, in der Amr-bin-As-Moschee, auf der linken Seite des Qibla und gilt von allen Gräbern der Gefährten, die sich in der Stadt befinden, als ein wichtiger Besuchsort.

Ein Gelehrter, ein Betender, und ein Überlieferer von Hadithen

Er gilt als ein Gefährte, der die meisten Hadithe kannte. Trotzdem stammen von ihm ungefähr sieben hundert Hadithe. Denn er hat viele Hadithe niedergeschrieben, und vieles mehr, was er vom Propheten hörte. Abu Hurayra gab selbst zu: „Niemand mehr Hadithe vom Propheten auswendig gekonnt und überliefert als ich. Aber Abdullah bin Amr hatte mehr auswendiggelernt. Denn er schrieb sie nieder.“ 

Das Fasten Dawuds

Als der Prophet von seinem asketischen und zurückgezogenem Leben hörte, rief er ihn zu sich und empfahl ihn einen mittleren und mäßigen Weg bei seinen Gebeten. Er sagte ihm; 

„O Abdullah, denkst du denn, dass mir nicht berichtet wurde, dass du tagsüber nicht isst und fastet und in den Nächten wach bleibst und betest“. Er sagt; „ja es ist so, o Prophet Allahs“. Daraufhin sagte der Prophet; tu es nicht so, faste an manchen Tagen, und an manchen Tagen nicht. Verbringe einen Teil deiner Nacht mit Schlaf, und einen Teil davon mit Gebet. Denn auch dein Körper hat Ansprüche dir gegenüber, deine Augen und auch deine Frau, und auch deine Nachbarn. Erfülle diese Ansprüche. Es reicht, dass du drei Tage im Monat mit Fasten verbringst.“ Abdullah sagte; „O Prophet, meine Kräfte reichen aber für viel mehr.“ Daraufhin der Prophet; „Es reicht, wenn du zwei Tage in der Woche, außer Freitag mit Fasten verbringst.“ Abdullah sagte; „O Prophet, meine Kräfte reichen für viel mehr.“ Daraufhin sagte der Prophet; „dann faste das Fasten Dawuds. Das vorzüglichste Fasten ist das Fasten meines Bruders Dawud. Er aß an einem Tag und verbrachte den anderen mit Fasten.“

Koran zu lesen

Der Prophet fragte wieder mal Abdullah; „ich hörte, dass du den Koran in einer Nacht durchliest. Ich fürchte, dass du ein langes Leben haben wirst, und dass du des Lesens überdrüssig wirst. Lese den Koran im Monat einmal durch, lese den Koran innerhalb zehn Tagen einmal durch, oder lese den Koran innerhalb drei tagen einmal durch.“ Und damit stellte der Prophet klar, welche Vorgehensweise man beim Lesen des Korans haben sollte und sagte: „ich faste auch und faste nicht, ich bete und schlafe auch, und ich heirate mit Frauen. Wer sich von meiner Sunnah abwendet, gehört nicht zu mir.“ Und stellte damit die Sorgfalt des Islam hinsichtlich seines mäßigen und mittleren Weges klar. 

Hadithe, die von Abdullah überliefert und Sprüche von ihm

„ein Muslim ist derjenige, von dessen Hand und Mund niemand Schaden widerfährt. Und ein Auswanderer ist derjenige, der das hinter sich lässt, was Allah verboten hat.“ 

Seine Worte waren mit voller Weisheit. Eines davon ist; „Weint viel und wenn ihr nicht weinen könnt, seid weinerlich. Denn, wenn ihr die Wahrheit kennen würdet, würdet ihr weinen, bis euch die Stimme versagt und ihr würdet beten, bis ihr euch verkrümmt. 

Verehrte Brüder

Lassen sie uns diese schöne Generation kennenlernen. Und lassen sie uns durch ihnen den Koran und die Sunnah, und reine Lebensweise des Islam besser lernen und leben. Möge unser Herr uns zu denjenigen werden lassen, die ihren Weg folgen.

Möge Allah sie aufbewahren



Die reine Natur des Menschen - 08.04.2022

So richte dein Antlitz auf den Glauben wie ein Aufrechter (und folge) der Natur, die Allah geschaffen – worin Er die Menschheit erschaffen hat. Es gibt kein Ändern an Allahs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. 30/30

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Das reine Naturell des Menschen

Ramadan ist ein Lehrbeispiel zum Erhalt der Reinheit der menschlichen Natur

Sag: O Allah, Erschaffer der Himmel und der Erde, Kenner des Verborgenen und des Offenbaren! Du wirst zwischen Deinen Dienern über das richten, worüber sie uneinig zu sein pflegten.“ 39/46


Einleitung

Islam als eine Lebensweise, die die reine Natur des Menschen schützt

Verehrte Brüder!

Unser Herr hat den Menschen, genauso wie alle anderen Geschöpfe im Universum, wie die Verse, die ich vorhin zitiert habe deutlich machen, entsprechend Seiner schönen Namen und Eigenschaften, auf bester Weise erschaffen. Um diese Erschaffung zu schützen, sandte Er Propheten, die den Menschen aufopferungsvoll die Maße aufzeigten, auf deren Grundlage der Mensch die Reinlichkeit seiner Natur am besten aufbewahren kann. 

Und uns hinterließen sie eine gewichtige Aufgabe und Verantwortung!

Aus diesen Versen gehen drei Botschaften hervor. Erstens die unmittelbare Anweisung an dem Propheten, für die Werte zu kämpfen, um die schöne Natur, die Allah erschaffen hat aufrechtzuerhalten.Zweitens ist der Hinweis, dass der Mensch, ohne Unterschied auf schönste und reinster Weise erschaffen wurde. Und das ist die Natur des Menschen, so wie Allah sie ursprünglich erschaffen und bestimmt hat, und das gilt für alle Lebewesen im Universum. 

Drittens; das ist eine göttliche Gesetzmäßigkeit, die für alle gilt, ohne Rücksicht auf Nation, Hautfarbe, Länder, oder Besitz. 

Und viertens ist die Feststellung, dass der Mensch dieses Gut nicht geschützt hat, und es sogar hintergangen hat. Und so haben sie, wie der zweite Vers aufzeigt, dagegen aufgelehnt und zerstörten die Einheit und die Eintracht. Damit haben sie die Werte des Menschen entstellt. Der Ausweg aus diesem Desaster wiederum, sich unter dem Willen und Gesetze Allahs zu begeben. 


Der Mensch zerstörte seine Natur, indem er seiner Lust und Laune folgte

Diese vom Satan begonnene Bewegung, den Menschen von seiner reinlichen Natur abzubringen, hat den Menschen, wie unser Herr formuliert, auf einer Stufe mit Tieren gebracht; 

„... Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht. 7/179 


In diesem Sinne möchte ich Ihnen kurz Grundgedanken eines Buches vorstellen, das ich gerade lese. Es handelt sich ein Buch von Muhammed Qotb, in dem er Antworten gegen die Einwände antwortet, die man Islam gegenüber formuliert hat, dass Islam eine Religion des Schwertes sei, dass Islam Frauen gegenüber Männer unterwürfig ansieht usw. 

Ich möchte einige Antworten, die er an die Orientalisten gibt mit Ihnen teilen.


Er macht folgende Einteilung zum Grundverständnis der Zivilisationen;

Griechisches Weltbild sieht ein Konkurrenzverhältnis zwischen Gott und Mensch. Erst dadurch, dass der Mensch gegen Gott erhebt, erlangt er seine Menschlichkeit und zieht den Neid und die Zorn der Götter auf sich. In diesem Verständnis wird das Ratio als absolut angesehen und als einziger Richtschnur in allen Lebensbereichen. 


Im römischen Weltbild ist der Mensch der Materie zugewandt und damit dem materiellem Nutzen. Das gilt auch für Körper und körperlichen Eigenschaften, wie Lust. Gleichzeitig verherrlicht er Stärke, um über andere Menschen Macht zu erlangen und sie zu versklaven.


Im materialistischem Weltbild besteht der Wert des Menschen in der Produktivität. Das bestimmt seine Moral, sein Familienbild und seine Wirtschaft. Grundlegend ist dabei der Besitzt. Er bestimmt auch die gesellschaftliche Ordnung. Diejenigen, die Eigentum in der Hand halten sind die Herrscher über die anderen und bestimmen Gesetze. Die anderen sind Sklaven.

Islam aber kam, um den Grundstein für eine wahrhafte Zivilisation zu legen, die den Menschen entspricht. Allah hat den Menschen von allen anderen Lebewesen hervorgehoben und segnete ihn. 


Sein Verständnis vom Menschen, umfasst alle Aspekte des Menschen, seine rationalen Eigenschaften, wie auch seiner seelischen, seine körperlich-physischen Eigenschaften. Er lenkt den Blick des Menschen vollständig auf Gott, in dem er keine Abstriche macht, zwischen dem politischen, sozialem, wirtschaftlichem oder wissenschaftlichem Leben;

 „Wir haben doch wahrlich die Kinder Adams geehrt und sie über Land und Meer getragen und sie versorgt mit guten Dingen und sie ausgezeichnet, eine Auszeichnung vor jenen vielen, die Wir geschaffen.“ 17/70

 Im Islam gilt der Glaube an sich als Richtschnur. Eine Unterteilung nach Besitz, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder gesellschaftliche Stellung gibt es nicht. Die Verbote betreffen auch alle Aspekte des Menschen. Alle Verhaltensweisen, Dinge und Beziehungen, die seiner reinen Natur, seinem Geist, seinen Sinne, seiner Familie, seinem materiellen Unterhalt schädlich sind, sind verboten. Deshalb ist der Islam ein Geschenk Gottes zum Schutz der Natur des Menschen. 


Wie lehrt uns der Ramadan, diese Reinheit zu schützen

Auch Ramadan ist ein Lehrbeispiel dafür, um die Werte der Menschen zu schützen. Was sind diese Werte?

Glaube und Tauhid;, von allen anderen Kräften, die uns versklaven wegschauen und den Blick vollständig dem einen Gott richten. Denn, die einzige Macht und Kraft, vor der man beugen soll und dem man dienen soll, ist Allah. 

Gleichheit unter den Muslimen; alle Muslime weltweiten erleben diesen Monat, auch Muslime in der zersplitterten islamischen Welt. Es gibt keinerlei Unterschiede, überall herrscht Eintracht. Überall dieselben Formen, in den täglichen Gebeten, in den nächtlichen genauso. Es herrscht ein gemeinsames Leben, überall ohne nationalen und geographischen Unterschiede, fasten Menschen nach Berechnungen. 

Gleichheit unter den Menschen; In diesem Monat finden Spendenmarathon statt. Überall eilt man, den Menschen, materielle Hilfe zu leisten. Im Vordergrund steht dabei der Mensch. Auch wir waren stets bereit zu helfen, ob syrische oder ukrainischer Flüchtlinge waren, oder Hilfe bei Coronna. Denn die Fasten, die wir halten, die zeitlich befristete Hunger lehrt uns, die Hunger anderer Menschen nachzufühlen. Ich bete unseren Herr dafür, dass er uns in der Zukunft mehr Möglichkeiten gibt, den bedürftigen Menschen noch mehr zu helfen, ihnen noch besser, die Hand zu reichen. 

Ramadan lehrt uns Solidarität; dazu kann ich ein Beispiel geben. Nach längerer Zeit besuchte ich eine Moschee von alten Freunden, die sie in Zusammenarbeit mit einer Kirche komplett ukrainischen Flüchtlingen überlassen haben. Und ich habe sie dazu gratuliert.


Fazit

 Lesen die Verse bezüglich Ramadan, dann werden all das, was ich erläutert habe ausführlich sehen. Aus welchem Blickwinkel wir auch betrachten, sehen wir, dass Ramadan uns die Reinheit der Natur des Menschen lehrt. Es ist Weg der Rechtleitung. 

 Ich habe immer wieder bei unseren Infozelten, die wir kurz vor Ramadan gemacht haben, die guten und warmen Beziehungen der Menschen untereinander erlebt. Leider bekommen wir mittlerweile keine Erlaubnisse. Auch die Außenministerin hat den Muslimen Segenswünsche geschickt. Auch das ist zu gratulieren. 

Der Prophet kritisiert die Menschen, die sich zwar des Essens und des Trinkens enthalten, aber ihre schlechten Benehmen nicht aufgeben. Bei einer Hadith, die von Abu Hurayra überliefert wird sagt er folgendes; „wer die Lüge und den Betrug nicht aufgibt, dessen Enthalten vom Essen und Trinken beachtet Allah nicht. 

 Ich beende meine Predigt mit dem Versteil, der den Ramadan erläutert;


Der Monat Ramaḍān (ist es), in dem der Qurʾān als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung....“ 2/185


Möge Allah diesen Monat, der eine Rechtletung und ein Segen für den Menschen ist, uns und der Menschheit zu einem Vorzug werden lassen. Möge Allah Sie gut aufbewahren!







Ramadan des Propheten - 01.04.2022

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RAMADAN Monat der Anstrengung! - 25.03.2022

„Also gewiß, mit der Erschwernis ist Erleichterung, gewiß, mit der Erschwernis ist Erleichterung. Wenn du nun fertig bist, dann strenge dich an, und nach deinem Herrn richte dein Begehren aus.“

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Ramadan ist ein Monat der Anstrengung und des Verlangens



Verehrte Brüder

Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von unserem Herrn angepriesenem Gruß. Möge unser Herr Ihnen und allen Unterdrückten beistehen! 

Möge unser Herr allen Unheilstifter, die unsere Natur verunreinigen, jede Gelegenheit verweigern, und ihnen statt dessen die Gelegenheit bieten, zu Vernunft zu kommen.

Und möge unser Herr, uns den Willen geben, kraft seiner Gesetze, uns und andere Menschen zu bereinigen!

Im letzten Ramadan nannte ich diesen Monat, als einen Monat der Gottesfurcht. In diesem Ramadan werde ich diesen Monat als einen Monat der Anstrengung und des Verlangens bezeichnen; die Wege, die zur Gottesfurcht führen. 

Die Vorschriften Allahs sind, seit erstem Menschen an, als eine Quelle der Reinigung der menschlichen Natur, stets in Übereinstimmung mit menschlicher Entwicklung zugesandt worden.

Wenn wir diesen Vorschriften gemäß leben, im Angesichts unseres Herrn, erlangen wir Tag für Tag eine Reife. Keine dieser Vorschriften sind eine Wiederholung, die man nicht braucht. Sie sind für die Fortentwicklung und Reifung des Menschen da. Wenn man diesen Vorschriften gemäß lebt, wird man jeden Tag dessen bewusst, dass man sie benötigt. Wir essen und trinken jeden Tag, sprechen aber nicht von Wiederholungen. Denn wir brauchen es immer. Genauso wie unser Körper braucht auch unsere Seelen Nahrung für ihre Reife. Es gibt einen berühmten Spruch, der auch als Hadith bezeichnet wird; „derjenige, dessen zwei folgende Tage gleichen, befindet sich im Verlust“. Hier wird vor allem darauf hingewiesen, das Leben bewusst zu leben, damit es Leben einen Sinn hat, und damit unsere Taten nicht zur Gewohnheiten werden. Die Gewohnheiten haben keinen Nutzen. 

In diesem Sinne sollten wir Ramadan nicht gewohnheitsmäßig durchleben, sondern bewusst empfangen und begreifen. Wir dürfen es nicht zur Gewohnheit werden lassen, damit es für uns eine Quelle wird, die uns unserem Herrn nah bringt. 

Was bedeutet diese Nähe? Koran sagt dazu;

Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, so bin Ich nahe; Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft. So sollen sie nun auf Mich hören und an Mich glauben, auf daß sie besonnen handeln mögen.“ 2/186

ich möchte euch den nähernden Ramadan mit zwei Begriffen vorstellen, die uns den Weg der Nähe zu unserem Herrn zeigen; Verlangen bzw. Zuneigung und Anstrengung.

Der erste wird im Koran auch benutzt, wie in dem Vers, den ich oben zitiert habe, und der andere kommt im Koran nicht vor. Es drückt aber das Bewusstsein, das und dieser Monat übermittelt sehr treffend aus. Ich werde in den kommenden Predigten dieses Bewusstsein und diesen Begriff weiterhin darstellen.



1-Ratschläge für jedes Jahr

Wie jedes Jahr, bitte ich Sie, die rechtliche Grundlage des Monats Ramadan unbedingt in einer Quelle mindestens zu lesen und das können ruhig auch mehrere Quellen sein. Lesen Sie auch unbedingt die Interpretation der Verse 183-189 in der Sure Baqara, und versuchen Sie zu verstehen, inwiefern uns die Verse eine Reife übermitteln. Wissen ist der erste und wichtigste Schritt des Verlangens und des Bewusstwerdens. 



Der Weg des Abraham ist der Weg des Verlangens

Zur Gemeinschaft Abraham zu gehören bedeutet, seinen Glauben zu teilen, den Ur-glauben Tauhid in Würde und mit reinem Herzen, und im Betragen mit seinem Herrn...Deshalb schmäht unser Herr diejenigen, die nicht den Weg des Abraham verlangen;

Wer wird das Glaubensbekenntnis Ibrāhīms wohl verschmähen außer dem, der selbst betört ist? Wir haben ihn (Ibrāhīm) ja bereits im Diesseits auserwählt, und im Jenseits gehört er wahrlich zu den Rechtschaffenen.“ 2/130



Der Prophet Allahs hat dreiundzwanzig Jahre die Menschen dazu eingeladen, diesen Weg anzustreben, und die Menschen zu diesem Weg eingeleitet. Ramadan besitzt alle Eigenschaften und Zutaten, die diese Gemeinschaft besitzt. 

Lasst uns deshalb in Sehnsucht nach dieser Gemeinschaft und dieser Religion leben!

 Fast in jedem Ramadan erleben eine schmerzvolle und schmerzhafte Erfahrung, da wir nicht mehr dieses Verlangen haben.

 Lasst uns diesen Ramadan in Sehnsucht nach dieser Gemeinschaft durchleben!

Der Vater des Abraham sagte ihm folgendes;

Er sagte: „Verschmähst du meine Götter, o Ibrāhīm? Wenn du nicht aufhörst, werde ich dich ganz gewiß steinigen. Und meide mich eine Zeitlang.“ 19/46



Die ersten Anweisungen an den Propheten

Ich habe oben vier Verse zitiert, die alle an den Propheten gerichtete Anweisungen sind. Die ersten beiden sagen mit Ausdruck; Nach Mühsal kommt Erleichterung... Eine frohe Botschaft inmitten der Mühsal in Mekka, ein Versprechen inmitten der Beleidigungen, Erniedrigungen, Folter und Tortour, Hunger, und Auswanderung aus eigener Heimat, ein Versprechen, das in Medina aber zur Wahrheit wird...der Weg, aus diesen Erschwernissen war das Verlangen nach dem Herrn, die Berge und Hindernisse zwischen sich und dem Geliebten überwinden...Ramadan zeigt uns, diese Hindernisse zu überwinden, zeigt uns, unsere Neigungen, unser Verlangen und unsere Begierden rein zu halten. Es vermindert alles Irdische zwischen uns und unserem Herrn, unserem Geliebten, unserem Besitzer auf das Minimale. Es versetzt uns in einem Zustand des ständigen Dhikr. Es zeigt uns den Weg zu Ihm und zeigt uns, unser Angesicht ihm zu richten. Also lasst uns nicht bloß Fasten einhalten, sondern auch damit unsere Seelen wach halten. Lasst es zu, dass es unsere Herzen umhüllt, damit wir dem Herrn, der uns so nah ist, nicht fern bleiben. Lasst uns in diesem Verlangen uns wetteifern!

Der Prophet hat diese beiden Versen durch und durch erlebt.

„Wenn du nun fertig bist, dann strenge dich an, und nach deinem Herrn richte dein Begehren aus“

94/7,8 Das war sein Leben und Ramadan war für ihn ganz besonders. Und wir müssen diese Sunnah des Propheten wieder lebendig werden lassen. Frohe mit denjenigen, die das schaffen und möge unser Herr, auch uns zu diesen Menschen werden lassen. 



Lasst uns nicht zu den Bereuenden gehören

„Vielleicht wird unser Herr uns einen besseren (Garten) zum Tausch für diesen geben; wir flehen demütig zu unserem Herrn.» 68/32

Der Koran erzählt uns ein Parabel, das der Eigentümer des Gartens. Sie hatten die Gelegenheit, die sie hatten nicht geschätzt und hörten nicht auf den gläubigen Menschen unter sich. Sie bereuten es und entgegen ihrer Erwartung fanden sie einen zerstörten Garten vor. Sie müssten feststellen, dass ihr Verlangen vergänglich war, und sagten, wie schön es wäre, wenn sie statt dessen nach ihrem Herrn zugeneigt wären. Allah spricht von Ramadan als gezählte Tage, alle nicht wiederkehrende Gelegenheiten. Lasst uns nicht so sein, wie die Besitzer des Gartens und deren Fehler begehen, und diese Gelegenheit nutzen. Denn auch diese Gelegenheit wird sich sehr schnell verfliegen. Lasst uns es ohne Reue ausnutzen, damit uns niemand eines Tages sagt, dass er uns gewarnt hätte. 



Die Annahme unserer Gebete ist eine Zuneigung unseren Herrn gegenüber

Koran erzählt uns eine Geschichte, die Geschichte der Familie Zakaria. Er erzählt, dass das Gebet der Zakaria angenommen wurde, da er in voller Verlangen und voller Liebe war und das Verlangen zur Gottesfurcht führt. Deshalb habe ich den Monat Ramadan als einen Monat des Verlangens bezeichnet, einen Monat der Anstrengung. Auch wir sollten es in diesem Bewusstsein verbringen, damit auch unsere Bittgebete angenommen werden. Möge Allah auch uns, eine Generation wie die des Jahja schenken. Lasst uns darin miteinander wetteifern, lasst uns dabei an erster Reihe sein.



Da erhörten Wir ihn und schenkten ihm Johannes und heilten ihm sein Weib. Sie pflegten miteinander zu wetteifern in guten Taten und sie riefen Uns an in Hoffnung und in Furcht und waren demütig vor Uns.“ 21/90

Das lehrt uns Ramadan, nämlich in guten Taten zu wetteifern. Der Prophet wetteiferte darin in diesem Monat an erster Stelle, in größter Mühe und Anstrengung und war uns ein gutes Beispiel. Und jetzt ist es an uns...



Fazit

was müssen wir einzeln tun?

Alle diese Versen zeigen uns den Weg der Anstrengung und des Verlangens, einen Kampf, die Zeit nicht zu verschwenden und den Erschwernissen auszuharren. Alle diese Taten, die ich aufzählen werde, sind die Taten, die wir im Ramadan machen müssen.



1.ein ordentliches Wissen über diesen Monat aneignen, wie der Prophet ihn gelebt hat

2.Ein Verständnis des Fasten, das über Nahrungsentbehrung hinausgeht 

3.Vergesst das Bittgebet während des Fastenbrechens (iftar) nicht, sowohl für uns und wie auch für die Ummah

4.Den Koran in diesem Monat, der der Monat des Korans ist, nicht zum Weisen werden lassen, sondern ihn mit dem Willen zu lesen, ihn auch zu leben

5.Terawih, was wie ein Schmuck dieses Monats ist entsprechend verrichten und von Moscheen nicht fernbleiben

6.Sakhur auf keinen Fall aufgeben, und das Gebet darin verrichten

7.Die Qadrnacht in jeder Nacht aufsuchen

8.Während des gesamten Ramadans für die Rettung der Menschheit und insbesondere der Ummah beten

9.Zakah und Fitra für die Bedürftigen bereit halten.

10.Itiqaf, die letzten zehn Tage des Ramadan ist die größte Anstrengung diesen Monats. Verrichtet bei Kräften, egal für wie viel Tage sie Zeit dafür haben. Wir werden es hier in unserer Moschee verrichten. 

Möge unser Herr, den Monat Ramadan ein Anlass werden lassen, Ihm nah zu sein und uns zu reifen. Möge Ihr Ramadan gesegnet sein.

Möge Allah Sie beschützen. 







Der Weg zum glücklichen Leben! - 18.03.2021

„Und neigt euch nicht zu den Ungerechten, damit euch das Feuer nicht erfasse. Und ihr werdet keine Freunde haben außer Allah, noch wird euch geholfen werden.“ 11/113

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Islam ist das glückliche Leben, das den Menschen zur Barmherzigkeit führt

„Und neigt euch nicht zu den Ungerechten, damit euch das Feuer nicht erfasse. Und ihr werdet keine Freunde haben außer Allah, noch wird euch geholfen werden.“ 11/113

„Allah erscheint in der fünfzehnten Nacht des Shaban und vergebt allen seinen Dienern, außer denjenigen, die ihren Eltern gegenüber aufsässig sind und Allah andere Wesen beigesellen“ (Ibn Mage, Tirmidhi)

Verwandtschaftsband, gegen Unrecht sein und Allahs Namen erwähnen

Verehrte Brüder!
Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß. Möge unser Herr Ihnen sowie allen gegen Unrecht kämpfenden unterdrückten Menschen beistehen.
Zwei Wochen lang war ich nicht unter Ihnen. Und in dieser Zeit habe ich wiedermals verstanden, dass ich euch vermisse und im Herzen liebe.
Ich übergebe Ihnen den Gruß der Muslime in der Türkei.
Ich bedanke mich bei Bünyamin, der die Predigt übernahm und allen anderen Brüder, die hier in meiner Abwesenheit Dienst leisteten.
Wie aus meiner Überschrift hervorgeht werde ich drei Themen in meiner Predigt behandeln. Aus diesen drei Themen ergibt das glückliche Leben, das zur Barmherzigkeit zur Menschen führt.
Islam ist der Name der Religion, der göttlichen Lebensführung, die seiner Natur entspricht und der ihm zum Glück einlädt. Die beiden Verse, die ich anfangs meiner Predigt zitiert habe erläutern es. Zum anderen geht es um Familienbesuche, die wir Sila-i Rahm nennen, also ein Band der Barmherzigkeit. Und es geht auch um 16.März, den Jahrestag des Massakers in Khalabdhaa, und darüber hinaus die Ukraine, und alle weltweiten Invasionen und Massaker der aufsässigen Mächte. Und das dritte Thema ist der Monat Shaban, in dem wir uns befinden, und insbesondere der fünfzehnte Tag diesen Monats, auf dem sich die Hadith bezieht.
In allen dieser drei Themen geht es um den Menschen und um seine Werte.
Islam zeigt den Menschen den Weg des Glücks. Gehen wir auf diese Themen über...

Wer Verwandtschaftsband (Sila-i rahm) aufgibt, dem erbarmt Allah nicht

Das kommt oben in dem Vers vor; „...(fürchtet in der Pflege) der Verwandtschaftsband...“ Wie Sie auch aufmerksam sehen, spricht man nicht von muslimischen oder gläubigen Verwanden, sondern  von Verwandten allgemein. Der Mensch als solche steht im Zentrum. So habe ich diesen Vers lebendig erlebt, nachdem ich nach drei Jahren meine Heimat besuchte, meine Mutter, meine Verwandte wiedersah und ihr Gebet entgegennahm.und es rief mir stetes die folgende Hadith in Erinnerung;
„der Prophet sagte dreimal; wehe denjenigen, wehe denjenigen, wehe denjenigen. Man fragte ihn; wer ist derjenige o Prophet Allahs; es ist derjenige, der nicht schafft, das Paradies zu erlangen, obwohl seine Eltern bei ihm altern.
Es erinnerte mich auch stets an diesem Vers;
„Und dein Herr hat bestimmt, daß ihr nur Ihm dienen und zu den Eltern gütig sein sollt. Wenn nun einer von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sag nicht zu ihnen: „Pfui!“ und fahre sie nicht an, sondern sag zu ihnen ehrerbietige Worte. Und senke für sie aus Barmherzigkeit den Flügel der Demut und sag: „Mein Herr, erbarme Dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war.“ “17/22, 23
Das ist Islam, eine Religion für Menschen. Die Pflegeheime oder Altenheime entstehen, wenn wir aufhören, auf diese Ratschläge und Anweisungen des Koran zu hören.
Lassen sie uns diese göttliche Tradition wiederbeleben, damit weniger Altenheime gibt.
Lassen Sie uns, den Verwandtschaftsband wiederbeleben.

`Neigt euch nicht zu den Unrechten`


Dieser Abschnitt spricht von unserer Welt heute. Der 16. März ist der Jahrestag, an dem Saddam mit schweigender Zustimmung der Europäer, des Iran und der Araber die Stadt Khalabdsha mit chemischen Waffen angriff. Anlässlich dieses Ereignis gab es eine Livesendung im Radio Denge, die Sie bei Youtube finden. Ich würde Ihnen diese Sendung ans Herz legen. Es gibt eine Reportage mit einem Zeitzeugen, der neuen seiner Familienmitglieder verloren hat, der in der Sendung mehrmals seiner Tränen nicht Herr wurde. Saddam hat diese Waffen benutzt, es stellen sich viele andere Fragen, etwa die Herkunft dieser Waffen, und warum viele iranische und arabische Soldaten, die sich auf diesem Territorium befanden nicht starben.
Es starben aber 15 tausend Menschen in Khalabdja.
Mittlerweile ist auch die Reportage über den Krieg in Syrien veröffentlicht worden,
Millionen Tote, Millionen Vertriebene, Millionen Obdachlose und die Waffen der Imperialisten liegen dort, die Agenten, die die Dummheiten der Muslime ausnutzen.
Das ukrainische Volk fängt an, uns zu begreifen. Denn sie werden ebenso von einem imperialistischen Russland massakriert.  Und wieder sehen Europäer und Amerikaner zu.
Der zionistische Anführer ist in der Türkei, und Handschlag und Soldaten salutieren...ein Handschlag mit jemanden, der gesagt hat; wir können unsere Hände mir einem Handschlag beschmutzen.
Wie richtig sagt unser Herr;
„Und neigt euch nicht zu den Ungerechten, damit euch das Feuer nicht erfasse. Und ihr werdet keine Freunde haben außer Allah, noch wird euch geholfen werden.“ 11/113
möge unser Herr zu denjenigen werden lassen, die auf der Seite der Unterdrückten stehen und nicht zu denjenigen, die sich auf Unterdrücker stützen

Die Beraah-Nacht ist die Nacht der Vergebung

Die Dinge ausblenden, schwarz-weiß sehen ist nicht die Sicht und die Methode des Korans.
Auch wir müssen uns diese Methode aneignen. Wir müssen, egal welches Thema wir lernen, uns nach dieser Methode ausrichten.
Ein Beiname des Korans ist auch Furqan; der Scheidende, der die Wahrheit von der Unwahrheit scheidet.
„Segensreich ist Derjenige, Der Seinem Diener die Unterscheidung offenbart hat, damit er für die Weltenbewohner ein Warner sei“ 25/1
Es gibt Überlieferungen bezüglich der 15. Nacht des Monats Shaban. Manche davon werden als authentisch manche wiederum als nicht authentisch angesehen. Wenn wir aber diese Hadithe zusammenfügen, sehen den zentralen Gedanken; die Bereah-Nacht ist die Nacht der Vergebung. Wir müssen diese Nacht fern von jeglicher Bida im Licht der lebendigen Sunnah des Propheten  verbringen und verstehen. 
In dieser Tradition steht das Fasten tagsüber und das nächtliche Gebet. Das Leben des Propheten bestand aus Dhikr, wie in der Sure Ali Imran erzählt wird;
„die Allahs stehend, sitzend und auf der Seite (liegend) gedenken und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: „Unser Herr, Du hast (all) dies nicht umsonst erschaffen. Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers.“ 3/191
Lassen Sie uns auch wie am Beispiel des Propheten unser Leben ein Leben zum Dhikr machen!
Wir sollten weder den Fehler machen, uns Praxis aneignen, die Bidah sind, noch den Fehler die Sunnah ganz aufzugeben.
Lasst uns diese gute Praxis, nicht einer bestimmten Nacht, sondern möglichst häufiger machen
Möge unser Herr uns die Klarsicht schenken, die Wahrheit als Wahrheit und die Unwahrheit als Unwahrheit zu erkennen.

Möge Allah Sie schützen!



Brüder für ALLAH! - 11.03.2021

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Das Gebet! - 04.03.2021

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Wie ein Orientalist den Propheten vorstellt - 25.02.2021

„Muḥammad ist nicht der Vater irgend jemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.“ 33/40

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Verehrte Brüder!

In meiner Predigt heute werde ich mit ihnen einige Zitate aus einem Buch eines westlichen Orientalisten über den Propheten teilen. Es handelt sich um den französischen Schriftsteller Emile Dermegehem mit dem Titel `Muhammed und seine Sendung`. Meine Zitate stammen aus der türkischen Übersetzung dieses Buches. Auch wenn man einige Vergleiche zwischen Christentum und Islam, sowie einige Berichte über dem Leben des Propheten als falsch kritisieren kann, muss man  sagen, dass es sehr sachlich und gerecht und in einem respektvollen Ton verfasst wurde.
Wir haben es nicht nötig, dass unser Propheten von den anderen gelobt wird. Allerdings wollte ich Ihnen das Buch vorstellen, da es eine gute Antwort auf die sogenannte einheimische Orientalisten, auf deren falsche und fälschliche Erläuterungen darstellt. Denn unser Herr hat seinen Gesandten in den zahlreichen Versen erklärt, wie in den Versen, die ich oben zitiert habe. Das Buch ist wie eine Interpretation dieser Versen. Auch er weist auf Koran und Hadithe als eine der ersten und besten Quellen des Lebens des Propheten;
 „Die allererste und beste Quelle für das Leben des Propheten ist Koran und danach die Hadithe. Und insbesondere Koran ist die eigentliche Quelle das Wesentliche dieser Kenntnisse.“

Der Vers 33/54 bezieht sich auf die Segenssprechung auf dem Propheten. Ein ägyptische Schriftsteller beispielsweise, den ich gelesen habe, ein angeblicher Muslim und ein einheimischer Orientalist schrieb fünfzig Seiten lang, warum er das nicht tut. Viele Schriftsteller aus der Türkei folgten seiner Argumentationen. Die Verse beziehen sich auf die Schlacht in Honayn und ist sicherlich ein anderes Thema.
Eines Tages wird der Prophet gefragt; „O Gesandter Allahs, dich zu loben (Salat) wird uns von Allah angewiesen. Wie sollen wir es machen. Er lehrt ihnen den Segensspruch, den wir heute benutzen. Warum habe ich diesen Schriftsteller zitiert. Weil er in einem sehr respektvollen Ton von dem Propheten spricht und all die Zufügungen benutzt, die wir benutzen, wenn wir den Namen des Propheten erwähnen.  Er stellt den Propheten mit folgenden Worten dar;

„Er steht unter dem Gott, und ist aber eine Persönlichkeit, die weit über normale Menschen steht“ 
Er zitiert den europäischen Schriftsteller und weist darauf hin, dass Orientalisten den Propheten falsch und unfair darstellen. Er gibt sehr gute Antworten auf ihre falschen Feststellungen über dem Koran und der Hadith. Es ist kurz, eine Interpretation der Verse, die ich oben zitiert habe und eine ultimative Antwort auf Orientalisten unserer Zeit.
Ich beende meine Predigt mit einigen Zitaten aus diesem Buch.

Wie ein Orientalist den Propheten vorstellt

über den Propheten; „In den Maximen des Propheten sind Herrn und Sklaven, Herrscher und Bettler, Gebildete und Ungebildete, Tugendhafte und Nicht-tugendhafte als Menschen gleichwertig.“

Koran; „Der Koran ist das größte und einzige Wunder des Propheten. Dieses Buch lässt auch heute die Literaten, mit seiner unbegreiflichen Ästhetik und Inspirationskraft, vor allem wie er seine Leser, ob gläubig oder nicht, in einer anderen Welt mitnimmt, sie in Aufregung versetzt, zu Zugeständnisse zwingen. Koran fordert die Menschen und Dschinn haraus, ein gleiches Buch herzubringen. Ein einziges und großes Herausfordern, um seine Botschaft zu beweisen“

Der Prophet Muhammed (sav) als einen aufrichtigen, weitsichtigen und willensstarken Menschen;
„Heute kann niemand seine Aufrichtigkeit als unglaubwürdig erachten, denn seine Aufrichtigkeit in frage zu stellen ist unmöglich. Denn er war aufrecht in seinen Worten und Taten. Sein Leben ist bis auf einige kleine Fehler (salla), ein Zeugnis für seine feste Bindung an seiner Botschaft, dafür, wie er diese Botschaft, wie eine schwere Last, aber heldenhaft und opferbereit auf seinen Schultern trug und wie er unter der Schwere dieser Last alle Erschwernisse aushielt. Die Kraft seines großes Genies, die Breite seiner Kräfte, seine enorme Intelligenz, die Offenheit seines Geistes, mit der er die Ereignisse und Realitäten bemerkte, seine Weitsicht, sein starker Wille sich zu bändigen zu beherrschen, und seine Vorsicht, und dass er immer seinen Glauben förmlich in die Praxis umsetzte, das Leben, das er führte als ein kluger und intelligenter Mensch, der eine Offenbarung von Allah erhielt sind Hindernisse, diesen Menschen, wie Europäer als einen Wahnsinnigen oder einen Epileptiker anzusehen und überdies ist es lächerlich, ihn als Epileptiker zu bezeichnen.

Muhammed(sav) als ein aufrechter und kompromissloser Mensch ohne Schwafeln

„Es ist eine Tatsache, dass Muhammed nicht in den Sinn gekommen ist, seine Worte so zu verdrehen, dass es den Menschen in seiner Zeit gefallen daran fanden, damit er sie besser auf seiner Seite ziehen kann und Zugeständnisse erreichen kann. Dass diese große Menschenmenge ihm folgten, hat nichts damit zu tun, dass er ihnen Vorteile verschafft hat oder ihnen gegenüber Fügsamkeit zeigte, in dem er ihnen zulächelte, oder ihnen schmeichelte, um sie auf diese Weise zu fangen. Die Offenbarung und seine Botschaft, die er strikt von seiner persönlichen Meinung trennte waren scharf und klar wie ein Schwert.“
Verehrte Brüder!
Die Ummah eines solchen Anführers zu sein ist eine große Ehre und überdies eine Gabe Gottes. Lassen Sie uns dieser Gabe annehmen und diesen wunderschönen Anführer als Froherbotschafter der Menschheit kennenlernen und den Menschen vorstellen.
Wenn ich könnte, würde ich dieses Buch, das in französisch verfasst wurde, allen Europäern als Geschenk schicken, die die Muslime als Unglück ansehen, allen voran Macron. 

Und am Ende meiner Predigt, verurteile ich alle imperialistischen Kräfte, allen voran Russland, die die Völker aufeinander zur Feindschaft aufhetzen und mit schweren Waffen töten, und lade sie dazu ein, diese zu verurteilen und wünsche dem ukrainischem Volk Widerstandsfähigkeit.

Ich lobpreise Allah, dass er uns die Ehre zuteil werden ließ, die Ummah Muhammeds (sav) zu sein.

Lasst uns wie diejenigen Gefährten, Aposteln und Brüdern werden, die dieser Gabe gerecht werden.
Möge Allah Sie schützen.   

Das irdische Leben ist ein Spiel und eine Zerstreuung! - 18.02.2021

„Wißt, daß das diesseitige Leben nur Spiel und Zerstreuung ist, Schmuck und gegenseitige Prahlerei und Wettstreit nach noch mehr Besitz und Kindern. Es ist wie das Gleichnis von Regen, dessen Pflanzenwuchs den Ungläubigen gefällt. Hierauf aber trocknet er aus, und da siehst du ihn gelb werden. Hierauf wird es zu zermalmtem Zeug. Im Jenseits aber gibt es strenge Strafe und (auch) Vergebung von Allah und Wohlgefallen. Und das diesseitige Leben ist nur trügerischer Genuß.“

57/20

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Verehrte Brüder!

Ich möchte heute mit Ihnen einen Vers teilen, den ich seit Jahren kenne und seither versuche, das Bewusstsein zu erlangen, das uns dieser Vers übermittelt. Es ist der Vers, den ich anfangs zitiert habe. Das diesseitige Leben kann man nicht schöner und zutreffender erklären als mit diesen zwei Begriffen;  LE'İB und LE-HEB; Spiel und Zerstreuung bzw. Beschäftigung.

Für diesen Vers gab es für mich zwei Anlässe. Ich möchte zum einen darauf bewusst machen, dass die konsumorientierte Lebensweise auch unser Leben voll in Griff hat und zum anderen ist es für mich ein kurzer Abschied. Denn ich möchte nach drei Jahren meine Mutter besuchen, die krank ist. Ich begebe mich morgen also auf eine Reise, auch wenn sie kurz sein soll und deshalb überkam mich der Wunsch mich zu verabschieden. Und mir fiel der Vers in Sure Hadid, der diese beiden Anlässe am besten zum Ausdruck bringt.

Ich bitte Sie wie jedes mal, nachträglich, die Interpretation dieses Verses in Tafsirbüchern zu lesen.

Möge unser Herr uns allen möglich machen, diesen Vers besser zu verstehen und zu leben, der dem Leben, dem Wert des Lebens und dessen endgültigen Sinn auf wunderbarerweise erleuchtet.

 

„Wisst, dass das diesseitige Leben ein Spiel und eine Zerstreuung ist!“

 

Die Sure Hadid ist in Medina geoffenbart worden. Es ist eine Erinnerung an die Gefährten des Propheten, die nach den Jahren der Strapazen in Mekka, in Medina Ruhe und Bequemlichkeit fanden. Die Sure, die zu den sogenannten kurzen Suren zählt, fängt mit einer Preisung Allahs, und weitergeht, einige Namen Allahs erwähnend, um zunächst dem Propheten und seinen Gefährten, und danach jedem Ansprechpartner vorzuzeigen, wie man das Leben mit einem göttlichen Blick, mit einer göttlichen Kamera quasi, wie ich letzte Woche erwähnte, sehen kann.

Es heißt; seht das Leben durch diesen Blick, erkennt das Leben so!

Der Erwerb des Wissens wird an die erste Stelle gerückt, also zur ersten Aufgaben und Pflichten erklärt. Denn man muss sich anstrengen, Wissen zu erlangen. Danach kommt die Definition.

Den Vers kann man in drei Sinnabschnitte teilen; im ersten Abschnitt wird das diesseitige Leben definiert als Spiel, im zweiten wird dem Leser ein allgemeinverständliches Beispiel gegeben und im dritten die Konsequenz erläutert. Es ist wie die Saat des Bauern, die gewachsen ist und ihm große Freude vorbereitet.

Lassen Sie uns diese drei Abschnitte gemeinsam lesen und verstehen!

 

LE'İB und  LEHEV

 

Das erste Wort bedeutet spielen, zum Spielzeug machen, amüsieren, Zeit verschwenden. Von diesem Wort stammend nennt man im arabischen den Spielplatz MEL'B. Wenn das diesseitige Leben also ein Spiel ist, dann ist das  Diesseits ein Spielplatz, ein Spielort...dieser Erinnerung im Koran begegnen wir häufig im Koran.

 Das zweite Wort  LE-Hİ`Vist auch eine schöne Umschreibung und Definition. Es bedeutet; spielen, zerstreuen, gewöhnen, gefallen und verlassen.  ME-LH`A ist im Arabischen jeden  Ort des Amüsieren; Spielcasinos, Diskotheken, Kinos etc. Die Orte, an den die Menschen auf etwas gebannt ihre Zeit verschwenden.  

So beschreibt unser Herr das diesseitige Leben und es geht weiter. Die Definitionen sind sehr lebendig;  Zİ-NE-TUN, also ein Schmuck, eine Verzierung. Der Verbstamm ist schmücken, verzieren. Ein schönes Kleid, das man kauft, oder ein Gegenstand, den man erwirbt, also ein Objekt der Begierde, das uns ein flüchtiges und vergängliches Gefühl übermittelt... Und der Vers geht weiter und zeigt, was dieses Begierde in uns verursacht;  TA-FA-GHUR; Hochmut und Prahlerei. Wie lebendig und aktuell! Eine wunderschöne Beschreibung des Menschen und was das Irdische mit ihm macht. Und es geht weiter;  TA-KA-SUR vermehren, mehr werden lassen...das ist das Leben im Diesseits, das ihr so begehrt. Gutes Beispiel, das Vermehren von Vermögen und Kinder...

 

Das Beispiel

 

Im zweiten Teil finden wir auch das passende Parabel dafür. Die Saat des Landwirten, die ihm große Freude macht. Das Wort Kuffar wird dabei im semantischen Sinne benutzt, da der Bauer seine Saat unter die Erde bringt, dort quasi versteckt.

Es ist ein Parabel, der einen Blickwinkel auf das irdische Leben wirft. Die Saat verfault sich nach einiger Zeit und wird nutzlos. Und so ist das Leben im Diesseits! Und das ist der Blickwinkel, mit dem man dieses Leben ansehen soll. Es ist ein Aufruf; `seht das Leben mit diesen Augen`! Lasst uns den Vers also vergegenwärtigen und begreifen. Denn, es kann nur unser Herr sein, der den Menschen am Besten kennt, der das irdische Leben so schön und auf wundersamer Weise erklären kann. Deshalb ist der Koran das größte Wunder des Propheten, und eine Anleitung für unser Leben und ein Buch unserer Lebensmaxime. Lasst uns, ihn so lesen und leben, wie seine erste Generation gemacht hat.

 

Das Fazit

 

Der dritte Teil zeigt das Ende, die Konsequenz und erinnert noch mal den Wert des Lebens; die harte Strafe, die Gnade und die Einwilligung Allahs, zwei Konsequenzen, die auf uns zukommen. Denn vergesst nicht;  das Diesseits ist; `META EL-ĞURUR`, ein trügerischer Genuß. Eine Hülle, die zwischen euch und eurem Herr sich einschieben kann, eine Magie, die, wie die hochgewachsene Saat dem Bauer eine betrügerische Freude macht, die unvergänglich erscheint und sich doch verfault.

 

Das angestrebte Ziel ist stets das ewige Paradies

 

„Wetteilt zu Vergebung von eurem Herrn und (zu) einem (Paradies)garten, dessen Breite wie die Breite der Himmel und der Erde ist, bereitet für diejenigen, die an Allah und Seine Gesandten glauben. Das ist Allahs Huld, die Er gewährt, wem Er will. Und Allah besitzt große Huld.“ 57/21

 

Ein Selbstverständnis, das auf ein Wettbewerb gegründet ist, indem Menschen darum wetteifern, in das Paradies einzutreten, als ein Ausdruck der Vergebung von unserem Herrn und dessen Breite wie der Himmel und die Erde ist...

Möge unser Herr uns vor jeder Art Heuchelei und Schein hüten. Ich habe stets versucht nach diesem Verständnis zu leben und wenn ich Fehler oder Versäumnisse hatte, die mich von diesem Verständnis und von diesen Zielen abbrachten, war ich traurig und bereute es und bat um Vergebung. Ich bete unseren Herrn und bitte Ihn um Vergebung. Ich bete für Sie und erwarte Ihre Gebete für mich.

Möge unser Herr von diesem Selbstverständnis nicht abbringen lassen!

Möge unser Herr, uns ein Leben schenken, das auf diesem Verständnis des irdischen Lebens begründet ist, das Er uns vorausschickt!

Ich beende meine Predigt mit einer Hadith, die eine Interpretation dieses Vers ist.

In einer Hadith, die von Djabir überliefert ist, sagt der Prophet folgendes; ein hiebenbreiter Platz im Paradies ist vorzüglicher als das Diesseits und alles, was in ihm ist. Und las diesen Vers;  Und das diesseitige Leben ist nur trügerischer Genuß.

 

Möge Allah Sie schützen (und vergeben Sie mir die Ansprüche, die Sie über mich haben)

Inshaallah, werden wir uns in Kürze wieder zusammen sei

Europa sieht die Muslime als Unglück an! - 11.02.2021

„Sie sagten: „Wir sehen in euch ein böses Vorzeichen. Wenn ihr nicht aufhört, werden wir euch ganz gewiß steinigen, und euch wird ganz gewiß schmerzhafte Strafe von uns widerfahren.“ Sie sagten: „Euer Vorzeichen ist bei euch (selbst). (Ist es ein böses Vorzeichen,) wenn ihr ermahnt werdet? Aber nein! Ihr seid maßlose Leute.“  36/18-19

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Verehrte Brüder!

Ich werde heute versuchen ein historisches Phänomen in unserer Zeit zu verstehen. Ta-tayy-ur bedeutet Unglück oder etwas als Unglück ansehen. Die Verse, die ich zitiert habe sprechen von den Mächtigen, Aufsässigen jeder Zeit, die sich als Gott und Herrn ansehen, und wie sie andere Menschen ausschließen. Die Verse machen ungerechte Praktiken Muslimen gegenüber wieder aktuell. Deshalb habe ich mit einem Protestruf angefangen. Ich werde ihnen gleich auch Beispiele geben.

Lesen Sie die Verse aufmerksam und übertragen sie auf die heutigen Ereignisse, auf das, was Sie in den sozialen Medien, im Fernsehen und in den Zeitungen lesen und hören. Sie werden feststellen, wie aktuell diese Versen sind. Wenn die Zeit zulassen würde, könnte ich ihnen einige sehr gute Überschriften zitieren.

 Europa sieht die Muslime als Unglück an

„Sie sagten: „Wir sehen in euch ein böses Vorzeichen. Wenn ihr nicht aufhört, werden wir euch ganz gewiß steinigen...“  36/17

Diese drohende Sätze sind vor Jahrhunderten an die Gläubigen gerichtet worden. Wir lesen es auch in den Versen, die ich oben zitiert habe. Ob es die Gefolgschaft von Pharao und Mose, der Prophet Salih und sein Stamm Samood, oder der Prophet Muhammed und das Rat von Mekka handelt, stets sind die Gläubigen von Herrschenden mit solchen Drohungen konfrontiert worden. Ta-tayy-ur  dem Verbstamm Ta-re entstammend bedeutet; berühmt geworden, ausgebreitet. Das Wort selber bedeutet; als Unglück, als Unheil ansehen.(außerdem bedeutet es; auseinandernehmen, zerteilen)

 

Was sagten die Propheten wie Salih, Moses oder Muhammed (sav) an den Menschen; begeht kein Unrecht auf Erden und versklavt nicht die Menschen und ergebt euch dem Herrn des Universums! Sind es schlechten Aufrufe? Bringt den Menschen Wertschätzung! Zerstört nicht das Hab und Gut und das Leben. Ist es verwerflich? Wer ist unheilvoll? Was die Muslime tun oder was das moderne Europa tut?

Nachdem man in Namen der Familienplanung Generationen verbraucht hat...warum sind Muslime ein langes Thema in Europa?

Ich gebe Ihnen einige Beispiele; Wer die Länder wie Frankreich, England oder Deutschland nach dem Krieg aufgebaut hat, sind Arbeiter, die man ins Land geholt hat und  fast wie Sklaven arbeiten ließ. Ich selber musste mein Land und mein Beruf nach dem Putsch und Unrecht der Generäle verlassen, die immer betont haben dass sie modern und laizistisch sind. Man riß mir das Recht weg, zu studieren. Trotzdem bin für das Land dankbar, dass mir in meiner Situation geholfen hat genauso wie den Menschen, die sich in der selben Situation befinden, auch wenn man mich als Bedrohung ansieht. Dabei sind es Menschen, die man als Unglück ansieht, deren Länder und Wirtschaften durch die imperialistischen Kriege zerstört wurden,  nach dem man sie durch Waffenschmuggel, Rassismus und jeder Art von Unfriede die Menschen einander gehetzt hat. Die Bildungsmangel in diesen Ländern macht dies alles auch möglich. In Namen der Demokratie und Menschenrechte transportiert man widerliche Kriege und Blut, so dass die Menschen am Ende Richtung Europa verlassen müssen. Und hier gelten sie als Unglück.

 

Beispiele europäischer Demokratien und Menschenrechte

Gott sei dank wählen die Menschen scharenweise den Islam, davon mehrheitlich gebildete und kultivierte Menschen. Es sind tausende, alhamdulillah.

Man sieht es als Unglück an, es ist aber die Wahl der Menschen!

Deutschland

Vor Jahren las ich eine Reportage von Studentin, die auch meine Schülerin war, in der sie sagte; `auch meine Mutter trug Kopftuch, sie war Putzfrau und ich bin Studentin. Warum war sie keine Terroristin und ich bin eine?` Hier liegt das Problem. Die Reportage ist 1987 gemacht worden

 

Schweden

Eine andere Nachricht des Unrechtes kam aus Stockholm, aus der schwedischen Hauptstadt.

Die muslimischen Eltern, deren Kinder zwangsweise an die Pflegeeltern übergeben wurden, protestieren vor dem Parlamentsgebäude.

Viele Mütter und Väter sagen in Tränen, dass ihre Kinder an die Familien übergeben wurden, die man nicht wollte. Von manchen pädophilen Familien ist da sogar die Rede, die Opfer von sexueller Gewalt wurden, deren Bilder im Internet veröffentlicht wurden. Man solle die Kinder wenigstens an die Wunschfamilien übergeben, sagen die Protestierenden Mütter und Väter. Das Amt für soziale Dienste behauptet, dass die Kinder deshalb Familien entrissen wurden, weil sie in ihren Familien Gewalt erfuhren. In der Protestdemo befand sich auch ein syrisches Paar, dem seit 2017 auf diese Weise fünf Kinder entrissen wurden.

In Frankreich ist das Unrecht gegenüber der Muslime zur Staatspolitik geworden, eine Welle der Islamfeindlichkeit. Die Repressalien gegenüber der Moscheen, Vereine und Institute der Muslime sind gänzlich zu einem Unrecht verkommen. Mehr als 200 Muslime sind ausgewiesen worden, und gegen mehr als 50 islamische Vereine werden ermittelt, viele Moscheen und Vereine wurden geschlossen. Es ist sogar davon die Rede, dass zehnjährige oder vierjährige von der Polizei verhört wurden.

Bei einem Facebookbeitrag steht folgendes bezüglich der Grabschändungen in Deutschland;

Die Friedhofsbesuche stellen für Muslime eine besondere Bedeutung dar, da neben dem Respekt auch die Trauer eine Rolle spielt, zu wissen, dass es die Menschen, die man liebt, verstorben sind, macht Friedhofsbesuche zu etwas besonderem.  Eine der solchen bedeutenden Besuche finden statt. Es ist 01.01.2022, also der erste Tag des Jahres 2022. Dieses mal ist der Ort nicht in der Türkei, sondern der muslimische Friedhof im nordrhein-westfälischen Iserlohn in Deutschland. Die Muslime, die ihre Liebenden im Friedhof besuchen wurden angesichts der Bilder, die sahen traurig und wütend. Denn die Gräber sind entstellt worden.

 

„ Klinik aus Herne stellt Praktikantin vor die Wahl

„Entweder Sie nehmen das Kopftuch ab, oder Sie müssen das Praktikum abbrechen“, habe es in dem Gespräch geheißen.Und das, obwohl Melda bereits beim Vorstellungsgespräch ein Kopftuch getragen habe....'[1]

 

Im letzten Jahr fanden 871 Straftaten, die Muslime zum Ziel hatten. Laut einem Bericht der osnabrücker Zeitung, ergeht aus dem Bericht der Bundesregierung aufgrund einer Nachfrage der Linken, dass im Jahr 2019, 871 Straftaten begangen wurden, die die Muslime oder muslimische Einrichtungen zum Ziel hatten.

 

Der Islamophobericht in Europe 2016; die Islamophobie in Holland

Dieser Bericht diskutiert die irrationalen Hass gegenüber der Muslime, diskrimmierende und feindselige Handlungen und Vorfälle in Holland im Jahr 2016. Die diskrimmierenden Angriffe den Muslimen gegenüber wurden auch im Jahr 2016 landesweit diskutiert. Es ereigneten sich  in diesem Jahr in den Moscheen oder Empfangzentren Vorfälle, islamophobischer Art. Die regelmässigen Berichte der Institute, die im Rahmen des Antidiskriminierungsgesetzes tätig sind, zeigen, dass die antimuslimischen Diskrimierungen 45% gestiegen.

Und vieles mehr...all das zeigt, dass sich die Geschichte niemals geändert hat. Es gab immer Unrecht und Unterdrückte. Das scheint eine Wahrheit der Geschcihte zu sein.

 

Die Unterdrückten, dei Eingewanderten werden siegen

 

„Wenn ihr ihm nicht helft, so hat Allah ihm (schon damals) geholfen, als diejenigen, die ungläubig waren, ihn als einen von Zweien vertrieben; als sie beide in der Höhle waren und als er zu seinem Gefährten sagte: „Sei nicht traurig! Gewiß, Allah ist mit uns!“ Da sandte Allah Seine innere Ruhe auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort derjenigen, die ungläubig waren, während Allahs Wort (doch) das hohe ist. Allah ist Allmächtig und Allweise.“ 9/40

 

Diese Verse sprechen von Abu-Bakr, von demjenigen, der der Höhlengefährte desjenigen Gesandten ist,  der mit seinen Brüdern unterdrückt und zum Auswandern gezwungen wurde. `er sagte ihm; `sei nicht traurig. Allah ist mit uns. Und er wurde gerettet, wie seine Brüder. Nun mache ich einen Aufruf an all denjenigen vernünftigen, und besonnenen Menschen, die die Wahrheiten erblicken, ob Schriftsteller, Menschen in verantwortlicher Position; lesen sie die Geschichte und nehmen sie dieser unterdrückten Menschen an. Diese Verbote sind keine Lösungen. Die Väter dieser Jugendlichen haben ihr Land mit aufgebaut. Unrecht wird niemals zum Ziel führen!

 

Mein Aufruf an die Muslime; nehmt Musa, Salih oder Isa zum Vorbild und lasst euch niemals provozieren. Diese Menschen brauchen uns! Wir werden trotz des Unrechts und Diskriminierung unseren Willen verlieren! Lasst uns einander das empfehlen, was der Prophet in der Höhle Abu-Bakr empfohlen hat. Lasst uns immer Vernunft wahren und ohne Wut, mit Wertschätzung für die Menschen ein Beispiel sein und Zeugnis von unserem Glauben abgeben.

Und lasst uns die Menschen zu dieser Art und Weise einladen.

Möge Allah sie beschützen

 


[1].DERWESTEN 03.02.2022 um 16:55 Uhr

Gibt es eine unfehlbare Kamera? 

- 04.02.2021

„Er läßt die Nacht in den Tag eindringen und läßt den Tag in die Nacht eindringen. Und Er weiß über das Innerste der Brüste Bescheid.“ 57/6

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Gibt es eine unfehlbare Kamera?

„Es preist Allah (alles), was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Er ist der Allmächtige und Allweise.“ 57/1
„Er ist der Erste und der Letzte, der Offenbare und der Verborgene. Und Er weiß über alles Bescheid. Er ist es, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf und Sich hierauf über den Thron erhob. Er weiß, was in die Erde eindringt und was aus ihr herauskommt, was vom Himmel herabkommt und was dorthin aufsteigt. Und Er ist mit euch, wo immer ihr auch seid. Und was ihr tut, sieht Allah wohl.“ 57/3-4
„Er läßt die Nacht in den Tag eindringen und läßt den Tag in die Nacht eindringen. Und Er weiß über das Innerste der Brüste Bescheid.“ 57/6„

Was bedeutet Kamera, was hat sie mit diesen Versen zu tun?

Verehrte Brüder!

In meiner heutigen Predigt geht es um Kameragerät, das sie kennen, das man im Verkehr oder in den Gebäuden für Sicherheit benutzt und alle anderen Arten von Kameras. Das Thema fiel mir ein, als einige unsere Jugendliche in die Kameras schauten, die auch wir benutzten und es erinnerte mich ans Jenseits und die Abrechnung. Es gibt einen sehr guten Spruch des Gelehrten Said Nursi, der sagt; „je älter die Zeit und je mehr das Wissen wird, desto jünger wird der Koran.“  Eine sehr zutreffende Feststellung. Je mehr die Wissenschaft fortschreitet, desto besser wird auch der Koran verstanden. Dabei habe ich mit dem jüngsten Tag und mit der Abrechnung vor Allah, was eines der Grundsäulen unseres Glaubens darstellt,  keinerlei Probleme. Ich stellte mir bloß die Frage, wie die Menschen mit ihrem winzigen Gehirn anmaßen, die Menschen kontrollieren zu können, und warum unser Herr mit diesen erhabenen Namen und Eigenschaften es nicht kann? Deshalb stelle ich Ihnen die Frage meiner Überschrift noch ein mal; welcher Kamera ist unfehlbar? Welchen Platz hat diese Kamera in unserem Leben? Und was hat das alles mit den Versen zu tun, die ich oben zitiert habe? 

Lassen Sie uns mit diesen Versen und mit hunderten solcher Versen das Leben betrachten...

Gibt es eine unfehlbare Kamera?
Denken Sie die göttliche Beobachtung mit den Versen, die ich oben zitiert habe, und sehen das Leben mit unserem Glauben, ohne philosophische Diskussionen und Spekulationen. Lesen wir die Versen noch ein mal;
„ Es preist Allah (alles), was in den Himmeln und auf der Erde ist...“ 57/1
„Und Er weiß über alles Bescheid....“ 57/3
„...Und Er weiß über das Innerste der Brüste Bescheid.“ 57/6
„...Und Er ist mit euch, wo immer ihr auch seid. Und was ihr tut, sieht Allah wohl.“ 57/4

Und das sind wohl die Eigenschaften der göttlichen Kamera. „...Glaubt an Allah und Seinen Gesandten.“ 57/7 Was kann man dazu noch sagen? Was kann man einem Glauben ohne Zweifel sagen? Das ist nicht wie ein Kameragerät, das irgendwo hängt. Denken Sie an die Kamerageräte, die überall an den Stadien hängen und gleichzeitig mehrere Stellen aufnehmen...und an die Satelliten, die gleichzeitig entfernteste Orte aufnehmen...so ist die Macht des erhabenen und des weisen Allah und vielmehr...also sucht die Ehre und die Würde bei Allah. Seid seinem Gesetz und seinem Urteil ergeben. Denn die göttliche Kamera ist unfehlbar. Betrachten Sie als Beispiel die folgende Szene aus dem Koran; 
„Dies ist Unser Buch, das mit der Wahrheit gegen euch spricht. Wir ließen (alles) niederschreiben, was ihr zu tun pflegtet.“ 45/29
„Jedem Menschen haben Wir sein Vorzeichen an seinem Hals befestigt. Und am Tag der Auferstehung bringen Wir ihm ein Buch heraus, das er aufgeschlagen vorfinden wird: „Lies dein Buch! Du selbst genügst heute als Abrechner über dich.“ 17/13,14 
Was für eine lebendige Szene. Und das ist die Kamera, die unfehlbar ist!
Diese Sure ist in Medina offenbart worden, um die junge islamische Gemeinschaft zu kontrollieren, um ihnen ein anderes Kontrollgerät in die Hand zu geben. Dort wurde nicht diskutiert, wie Gott Anfang und Ende ist, wie sichtbar oder unsichtbar Er ist. All diese philosophische Diskussionen töten die lebendige Energie, die die Versen dem Leben verleihen. Wenn wir die Versen aus der Bedeutung der Kamera denken, verleihen sie unserem Leben einen Sinn. Denn wir fühlen uns gezwungen, auf unsere Handlungen zu achten, da wir wissen, dass unsere Taten von einer unfehlbaren Kamera aufgenommen werden. Das verleiht uns ein Bewusstsein, dass wir überall an die Zufriedenheit Allahs denken  und Seine Grenzen einhalten müssen. Damit bringen wir uns selbst unter Kontrolle. `Haltet euch an die Gesetze Allahs. All das sind Lobpreisungen, die Lobpreisungen, zu der uns die Sure Waqia einlädt.` Es wird überliefert, dass der Prophet solche Suren, die die Lobpreisungen zum Thema haben stets vor dem Schlaf zitiert hat. Das Thema in dieser Sure ist insbesondere die Gehorsam an Allah und Propheten. Denn wenn ihr vor der Kamera das beste Beispiel abgeben wollt, dann gehorcht Allah und seinem Propheten. Oder seid gehorsam Allah gegenüber, wie der Prophet es war. Denn dann könnt ihr eure Aufnahmen im jüngsten Tag sehen, ohne in Verlegenheit zu geraten. 
Möge Allah uns ein solches Leben habhaft werden lassen, ein Leben der Lobpreisung, das wir am jüngsten Tag ohne Scham uns anschauen können. 
Möge unser Herr uns aufs Neu erwecken, wie die Monate Ragab, Shaban und Ramadan, wie der Prophet. 

Brüder! Die Wissenschaft lehrt uns die Richtigkeit der Gesetze Allahs und dass wir uns daran halten müssen. 
Lassen Sie uns dieses Bewusstsein erlangen! 
Wir lesen im Leben des Propheten, dass es in diesen Monaten in seinem Leben einen Aufbruch gegeben hat. Außer Ramadan hat er keinen Monat vollständig gefastet. Und in den Monaten Ragab und Shaban fastete er sehr viel. 
Lassen Sie uns auch, diese Art von Lobpreisung verrichten, damit die Kamera unsere Taten aufnimmt. Damit wir am jüngsten Tag mit solchen Taten konfrontiert werden, für die wir dankbar sein werden, und nicht solche, die wir bereuen werden. Möge unser Herr die Monate Shaban und Ragab segensreich werden und den Monat Ramadan uns lebendig erleben lassen. 

„o Allah, lass uns Ragab und Shaban segensreich werden und lass uns den Ramadan erreichen.“


Der Koran als bester Erzähler unserer Geschichte  - 28.01.2021

„Wir berichten dir die schönsten Geschichten dadurch, daß Wir dir diesen Qurʾān (als Offenbarung) eingegeben haben, obgleich du zuvor wahrlich zu den Unachtsamen gehörtest.“ 12/3

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Der schönste Erzähler unserer Geschichte ist der Koran selber

„Wir berichten dir die schönsten Geschichten dadurch, daß Wir dir diesen Qurʾān (als Offenbarung) eingegeben haben, obgleich du zuvor wahrlich zu den Unachtsamen gehörtest.“ 12/3

Unseren Herrn zu lobpreisen, Der der wahre Besitzer von all dem ist, was wir besitzen, ist unsere Pflicht als Seine Diener.   
Segen und Friede möge mit seinem Propheten und dessen Brüder und mit deren Nächsten sein, die die Offenbarung vorgelebt und uns auf diese Weise ein lebendiges Beispiel und eine lebenswürdige Tradition hinterlassen haben.
Möge unser Herr mit all denjenigen zufrieden sein, die ihren Fußstapfen folgten und uns zu ihrem Ankreis gehören lassen.

Verehrte Brüder!
Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß.
Möge unser Herr Ihnen beistehen.
Möge unser Herr, die Machenschaften der Unterdrücker und Aufsässige, die Unheil auf Erden stiften und verbreiten zunichte schlagen und uns ihren Machenschaften gegenüber umsichtiger werden lassen.
Das Thema meiner heutigen Predigt ist die erste Generation des Koran, die schönen Gestalten von Gefährten; ein Thema, das mir mein Enkelkind Bünyamin vorgeschlagen hat.
Zuerst möchte ich wie bei jeder meiner Predigt eine Einleitung und einen Blickwinkel zum Thema geben.
Die ersten Versen stammen von der Sure Yusuf, wo unser Herr mit klaren Aussagen seinem letzten Gesandten über die Geschichte berichtet und überdies mit der Offenbarung, deren Besitzer, Schreiber, Ordner der Allwissende, der Allhörende, der Allsehende Allah ist. Denn er wusste zu genau, dass manch einer später diese Geschichten verleumden werden, genau so wie manche zu Zeit den ersten Propheten und seine Frau verleumden. Leider haben manche `einheimische Orientalisten`, auch mit der Unterstützung ihrer Anführer, die nach dem Koran schreien, zu weit getrieben. Es ist nicht nötig darauf eine Antwort zu geben. Denn der reine  und klare Koran liegt vor uns wie ein Spiegel. Der Vers, den ich vorhin zitiert habe, und viele andere Versen geben Zeugnis davon. Versuchen wir eine Antwort auf die Frage zu geben, warum solche Versuche unternommen werden.
Eine der wichtigsten Quellen einer Gemeinschaft ist ihre Geschichte. In diesem Sinne, ist auch für uns unsere Geschichte, die mit Adam beginnt eine wichtige Quelle. Diese Geschichte hat das göttliche Buch Koran, ohne Zweifeln zu hinterlassen, erläutert. Allen anderen Behauptungen, ob sie von der Leute der Schrift kommen, von Orientalisten, Hermeneutikern, oder von einheimischen Orientalisten, liefert Koran die besten Antworten. Dafür danke ich unserem Herrn. Deshalb habe ich meine Gemeinde darauf angewiesen, einen Koranlesewettbewerb zu starten. Auch Sie bitte ich darum; lesen sie häufiger Koran;

„Und wenn der Qurʾān vorgetragen wird, dann hört ihm zu und horcht hin, auf daß ihr Erbarmen finden möget!“ 7/204
Lest ihn wie der Prophet und seine Gefährten, nicht nur zum Wissenserwerb, sondern lest es, um es um zu verstehen und um zu leben. Schauen sie, wie Allah ihr Lesen beschreibt;
„die auf das Wort hören und dann dem Besten davon folgen. Das sind diejenigen, die Allah rechtleitet, und das sind diejenigen, die Verstand besitzen.“ 39/18 
Das war die erste Generation, nehmen Sie sie als Beispiel, folgen dem besten Wort, nach dem Sie es vernommen haben, seien Sie dabei natürlich und bewahren Sie die Grenzen, die Allah uns aufgezeichnet hat. Und jetzt lassen Sie uns die Verse lesen, die von dieser ersten Generation sprechen.

Die erste Generation von Gefährten im Koran

Die Verse, die ich am Anfang meiner Predigt zitiert habe sprechen von der ersten Generation von Gefährten. Sie bildeten um den Propheten eine Armee der Erwachten. Bei einer Überlieferung in Bukhari wird berichtetet, dass eine Gruppe von junger Gefährten den Propheten in der Moschee besuchten und zwanzig Tage dort übernachteten, in dem sie gemeinsam mit dem Propheten das Nachtgebet verrichteten. Nach zwanzig Tagen schickt der Prophet sie zurück, nach dem er bemerkt hat, dass sie in ihren Hausgemeinschaften vermisst wurden, in dem er sagte; geht nach Hause und macht da weiter.
Die Quellen außerhalb des Korans sprechen von diesen Menschen mit vielen verdrehten Ansichten. Deshalb meine Empfehlung an euch; lernen Sie diese Menschen auch durch Koran kennen. Die Geschichtsbücher, die ich lese, stellen sie stets aus einem bestimmten Gesichtspunkt der Geschichte dar und sind deshalb nicht ausreichend. Deshalb sagen wir; lassen Sie uns die Gefährten des Propheten auch von Koran lernen. Die Verse, die ich oben zitiert habe sprechen von ihnen, von ihren Eigenschaften. Unter jedem Vers kam man quasi ihre Namensliste zufügen. Unser Herr spricht von ihnen mit Lob;
-Würdevoll ihren Feinden gegenüber, einander barmherzig, ihr Anzeichen ist Niederwerfung, die sich vor ihrem Herrn beugen, sind wie lebendige Körner..
-Ihr Lohn ist der Garten Eden, durcheilt von Bächen, Allah ist zufrieden mit ihnen und sie sind zufrieden mit Allah...
-Allah hatte ja Wohlgefallen an den Gläubigen, als sie dir unter dem Baum den Treueid leisteten...
-Sie hören die Worte Allahs und folgen dem besten Beispiel...

Und es gibt viele solche Versen..ich möchte meine Predigt mit den Worten des Propheten beenden, der diese Menschen erzogen hat...

Einige Überlieferungen über diese vorzügliche Generation


-die vorzüglichste Generation der Menschengeschichte
-die vorzüglichsten Menschen der Ummah
-diejenigen, die das Feuer der Hölle nicht verbrennen wird
In einer Überlieferung sagt der Prophet: die vorzüglichsten Menschen sind diejenigen, die in meiner Zeit gelebt haben, und dann diejenigen, die ihnen folgten, und dann die, diesen folgten...“

Möge unser Herr auch uns wie diejenigen Gefährten werden lassen, die zuhörten und dem Wort Folge leisteten!
Möge unser Herr auch uns, wie diejenigen Gefährten werden lassen, die der Prophet als seine Brüder bezeichnet!
Möge unser Herr dessen teilhaftig werden lassen, ihrem Fußstapfen zu folgen!
Möge Allah sie beschützen!

O Mensch! Die Geschichte wiederholt sich - 21.01.2021

„Da sandten Wir über sie die Überschwemmung, die Heuschrecken, die Zecken, die Frösche und das Blut als einzeln vorgebrachte Zeichen. Aber sie verhielten sich hochmütig und waren ein Volk von Übeltätern. Als nun die unheilvolle Strafe sie überfiel, sagten sie: „O Mūsā, rufe für uns deinen Herrn an auf Grund Seines Bundes mit dir. Wenn du die unheilvolle Strafe hinwegnimmst, werden wir dir ganz gewiß glauben und die Kinder Isrāʾīls ganz gewiß mit dir wegschicken.“ Als Wir dann die unheilvolle Strafe von ihnen hinwegnahmen auf eine Frist, die sie erreichen sollten, brachen sie sogleich (ihr Wort).“ 7/133-135

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O Mensch! Die Geschichte wiederholt sich
Seid vernünftig und seid Allah ergeben!


Einleitung
Das tote Meer in Jordanien und ein Gebet mit einem reinherzigen Kind

Unseren Herrn zu lobpreisen, Der der wahre Besitzer von all dem ist, was wir besitzen, ist unsere Pflicht als Seine Diener.   
Segen und Friede möge mit seinem Propheten und dessen Brüder und mit deren Nächsten sein, die die Offenbarung vorgelebt und uns auf diese Weise ein lebendiges Beispiel und eine lebenswürdige Tradition hinterlassen haben.
Möge unser Herr mit all denjenigen zufrieden sein, die ihren Fußstapfen folgten und uns zu ihrem Ankreis gehören lassen.

Verehrte Brüder!
Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß.
Möge unser Herr Ihnen beistehen.
Möge unser Herr, die Machenschaften der Unterdrücker und Aufsässige, die Unheil auf Erden stiften und verbreiten zunichte schlagen und uns ihren Machenschaften gegenüber umsichtiger werden lassen.
Verehrte Brüder!
Meine heutige Predigt betrifft ein aktuelles Ereignis. Es geht um die andauernde Corona-Pandemie und wohin uns die Ereignisse führen. Deshalb habe ich Anfang meiner Predigt Verse zitiert, die zeigen, was den früheren Völkern und Gesellschaften zugestoßen ist. Bevor ich die Verse erläutere, möchte ich mit einer meiner Erinnerung am toten Meer in Jordanien anfangen, Es war Opferfest. Wir wollten unsere Opfer in Palästina schlachten und das Fleisch dort an Bedürftige verteilen. Unsere Einreise wurde von den Zionisten verhindert. Also haben wir es in Jordanien gemacht und teils dort an Arme verteilt und teils dorthin geschickt. Nach dem ein ein Bruder, der auch unser Reiseführer war, uns das Land gezeigt hat, kamen wir gemeinsam auch mit seinem Sohn am Toten Meer. Eine Seite davon gehört Jordanien andere ist besetzt. Ich nahm die Hand dieses kleinen reinherzigen Kindes und betete fünfzehn Minuten lang aus ganzem herzen für die Ummah und sie sagten gemeinsam Amin. Möge unser Herr für die Ummah und für die Menschheit dessen annehmen.
Das tote Meer ist Geschichte, es ist eine Lehre. Dort liegen das Volk Lot wie auch viele andere Völker begraben, die vernichtet wurden, da sie aus der Lehre nicht gelernt haben. Das Ende derer, die die Warnungen Allahs nicht gehört haben, müssen für uns eine Lehre sein. Seit ungefähr drei Jahren ist die Welt auf einer Pandemie so fixiert, dass damit Unterdrückung und Unrecht verschleiert wird. Ich bin in dieser Hinsicht mit den Menschen, die dieser Tatsache bewusst sind. Und ich warne; falls wir nicht daraus Lehren ziehen, werden wir genauso unmittelbare Ansprechpartner der Versen. Lasst daraus Lehren ziehen, und zum Herrn des Universums zurückkehren. Diese Katastrophen und andere passieren mit dem, was der Mensch voraus geschickt hat. 
„Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen wegen dessen, was die Hände der Menschen erworben haben, damit Er sie einiges von dem kosten läßt, was sie getan haben, auf daß sie umkehren mögen. 30/41
Wenn sie sich damit beschäftigen, dann werden sie feststellen, dass dies Viren und Krankheiten von der modernen Djahiliya produziert werden. Lasst uns unsere Menschen warnen.

O du Mensch! Die Geschichte wiederholt sich
Seid vernünftig und gebt euch Allah hin

Die Verse, die ich oben zitiert habe, erzählen von historischen Warnungen. Es sind Warnungen aus dem Beispiel der Kinder Israels. Überschwemmung, Heuschrecken, Frösche und Blut, waren stets Warnungen. Was haben sie gemacht? Sie wurden danach wieder aufsässig und begannen Morde. Sie flohen Moses an, damit dieser Zustand aufhört und danach fielen sie wieder auf diesem Zustand zurück und brachen wieder ihr Wort. 
Wir erleben das auch heute, auch wenn manche diese historischen Ereignisse leugnen. 
Es wäre zu wünschen, dass die Führenden zurückbesinnen  und ihre Völker warnen würden. In einem Buch, dass ich gelesen habe fand ich folgende Feststellung. Falls Nietzsche leben würde, würde er angesichts der Hilflosigkeit des modernen Menschen für seine Aussage, dass Gott tot ist entschuldigen. Die Lösungen für diese Krankheit tragen keine Früchte. Denn die Lösungen sind die Gründe. 
Nach dem man die Nahrungen und das Lebenzu genüge manipuliert wurde, wundert man sich, was heute entstanden ist. Und im Hintergrund passieren Dinge, die niemanden mehr interessiert. Es geht nur noch um diese Krankheit um Impfen und um testen usw. Und die Imperialisten tun, was sie wollen.
Die Verse rufen uns diese Katastrophen wie Überschwemmung, Heuschrecken, Frösche und Blut in Erinnerung, damit wir Lehren daraus ziehen. Damit wurde die früheren Völker gewarnt. Was haben die gemacht?
Verehrte Brüder!
Wir haben zwei Aufgaben. Wir müssen angesichts der Ereignisse umsichtig sein und danach unsere Menschen warnen. Wir müssen die Menschen, angesichts des Unheils dieses Virus, das der Mensch selbst verschuldet hat, dazu einladen zu ihrem Herrn zurückzukehren. 
Lasst uns wachsam sein, lasst uns nicht in die Falle locken. 
Möge unser Herr, uns Wachsamkeit und Umsicht schenken. 
Möge Allah denjenigen, die von diesem Virus erkrankt sind Gesundheit schenken. 
Möge unser Herr, dem Menschen des 21. Jahrhundert, von der Gesellschaft der Pharao die richtigen Lehren ziehen. 




Die Verhaltensweise in der Moschee - 14.01.2021

„O die ihr glaubt, wenn zu euch gesagt wird: „Macht Platz!“ in den Versammlungen!, dann schafft Platz, so schafft auch Allah euch Platz. Und wenn gesagt wird: „Erhebt euch!“, dann erhebt euch eben, so erhöht auch Allah diejenigen von euch, die glauben, und diejenigen, denen das Wissen gegeben worden ist, um Rangstufen. Und Allah ist dessen, was ihr tut, Kundig.“ 58/11

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„O die ihr glaubt, wenn ihr vertraulich miteinander sprecht, dann sprecht nicht vertraulich miteinander über Sünde, feindseliges Vorgehen und Ungehorsam gegen den Gesandten, sondern sprecht vertraulich miteinander über Frömmigkeit und Gottesfurcht. Und fürchtet Allah, zu Dem ihr versammelt werdet.“ 58/9

 

„Laut einer Überlieferung von Ali (ra), sagt der Prophet folgendes; „in einer Moschee zu sitzen ist für mich vorzüglicher als im Paradies zu sitzen. Denn das Paradies zu meiner Zufriedenheit und die Moschee ist zur Zufriedenheit meines Herrn“

 

Verehrte Brüder!

Meine heutige Predigt habe ich auf eine Empfehlung hin vorbereitet. Die Verhaltensweise in der Moschee ist ein leichtes und schwieriges Thema zugleich. Aus der Sicht der Moschee des Propheten ist es ein leichtes Thema, allerdings aus heutiger Sicht ein schweres, da heute das Richtige und Falsche so vermischt sind.

Islam hat aus einer unwissenden Gesellschaft eine zivilisierte hervorgebracht, zivilisierte Persönlichkeiten, zivilisierte Familien und zivilisierte Gemeinschaften...Das war keine leichte Sache. Später vermischten sich mit der Ausbreitung des Islam die Traditionen, Kultur anderer Gemeinschaften mit den der Islamischen.

Deshalb ist in jeder Hinsicht wichtig, die Tradition des Propheten neu zu erzählen. Die Verse, die ich oben zitiert habe, betreffen die Reihenbildung im Gebet. Die Sure Mudjadala thematisiert inhaltlich die soziale Ordnung. Auch die Verse, wenn Sie es aufmerksam lesen, thematisieren die Unordnung und die Unregelmäßigkeiten. Zum Hintergrund dieser Verse wird gesagt, dass sie an einem Freitag herabgesandt wurden, und sich darauf beziehen, wie man sich in Anwesenheit des Propheten benimmt.

 

Die Verhaltensweise in der Moschee

Darüber gibt es zwei extreme Auffassungen. Die einen verdrängen alles Weltliche von der Moschee, ja sogar Kinder dürfen nicht in die Moschee. Die anderen behaupten, man dürfe in den Moscheen kein Handel treiben und dass es eigentlich so etwas wie Benimmregeln (adab) in der Moschee gar nicht gibt.

Das sind zwei gegensätzliche Extreme. In der Zeit des Propheten war die Moschee sozusagen das Zentrum eines Staates. Vieles wurde dort geregelt. Es wird sogar berichtet, dass der Prophet nach dem Morgengebet seinen Schal aufrollte und kurzen Schlaf nahm, bevor er die Gesandten empfing. Die heutigen Moscheen sind ausschließlich Gebetshäuser geworden ist. Deshalb hat man auch spezielle Regeln aufgestellt.

In diesem Sinne möchte ich mit Ihnen einigen Regeln für die Verhaltensweise für die Moschee teilen;

 

  1. Die Regeln, die aus den Versen oben hervorgehen, sind folgende; auf die Reihenbildung im Gebet achten, beim gemeinsamen Gebet eng beieinander sein, nicht untereinander sprechen und neu dazukommenden Platz anbieten.
  2. Jeder darf in die Moschee kommen, Männer, Frauen Kinder. Man kommt, wenn nötig, in die Moschee mit Wudhu. Denn beim Eintreten der Moschee betet man für gewöhnlich 2-raqa das Eintrittsgebet.
  3. Beim Tragen des Athan wird nicht gesprochen. Man soll den laut vorgetragenen Adhan, und dem anschließendem Athangebet leise wiederholen.
  4. Bitte meiden Sie, bevor Sie in die Moschee kommen, Knoblauch oder Zwiebel zu essen, die starken Mundgeruch verursachen. Man soll generell Dinge meiden, die seinem Mit-betenden Übelkeit oder Ekel verursachen können, rülpsen oder gähnen.
  5. Man soll nicht ohne einen ernsthaften Grund  Beine ausstrecken, oder andere respektlose Benehmen, wie laut schreien, Krach machen, oder über sinnlose Dinge sprechen.
  6. Man soll nicht mit schmutzigen Socken oder Füßen die Teppiche der Moschee betreten.  
  7. Eine der heutigen Krankheiten ist das Benutzen der Telefone, bzw. Smartphones. Die sollten vorher abgeschaltet werden. Man soll aus der Moschee keinen Geschäftort machen.
  8. In einer Hadith wird folgendes überliefert;“ Freitag ist Predigt“ Daher sollte die Predigt leise zugehört werden und es sollte nicht während der Predigt gesprochen werden.
  9. Man soll es möglichst meiden, vor einem Betenden vorbei zu gehen. Man soll darauf wert legen die vorderen Reihen zunächst auszufüllen, und  darauf, die Reihen geschlossen und dicht zu halten.
  10. Es gehört sich, die Moschee mit rechtem Fuß zu betreten und mit linkem Fuß zu verlassen.
  11. Das Hören verwerflicher und sinnbeteubender Musik haram.
  12. Sinnloses Gerede, über andere flüstern, oder lästern, über andere herziehen, ist überall wie auch in der Moschee verboten.
  13. Meine Bitte an meine Gemeinde ist; Schickt bitte die Kinder nicht aus der Moschee. Seid ihnen gegenüber gütig und ratsam. Lasst sie neben euch beten. Ich kann mich an einem Vorfall von vor Jahren erinnern, wie ein Mann ein kleines Mädchen hinausschickte, das vorne ohne Kopftuch saß. Sie ging verängstigt hinaus. Seid gütig zu ihnen. Wenn ihr sie ermahnen musst, dann tut es in milder Sprache. Sollen die in die Spielhallen oder sonst wohin gehen!
  14. Wir müssen immer den mittleren Weg wählen und den Propheten als Beispiel nehmen, der seine Predigt unterbrach, um ein Kind, das hineinkam zu umarmen und danach seine Predigt fortsetzte.

 

Überlieferungen über den Wert der Moschee

 „Wer sich in der Absicht, ein Pflichtgebet zu verrichten, sich reinigt und in die Moschee begibt, dem löscht der eine Schritt seine Sünden, der andere erhöht seinen Rang.“

 

Von einer Hadith von Osaid wird überliefert, dass der Prophet Allahs sagt;  Wenn einer von euch in die Moschee betritt, soll sagen; O mein Allah, öffne mir die Toren der Barmherzigkeit, und wenn er die Moschee verlässt; O Allah, ich bitte dich um deine Großzügigkeit.“

Möge Allah Sie aufbewahren!

 

Die erste Predigt des Propheten Muhammeds - 07.01.2021

Auch heute nach 16.Jahrhunderten braucht dieUmmaund Menschheit deine Ratschläge
dringender je!
„O die ihr glaubt, fürchtet Allah in gebührender Furcht und sterbt ja nicht anders denn als (Allah)
Ergebene!“ 3/102

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„Wenn ihr ihm nicht helft, so hat Allah ihm (schon damals) geholfen, als diejenigen, die ungläubig
waren, ihn als einen von Zweien vertrieben; als sie beide in der Höhle waren und als erzu seinem
Gefährten sagte: „Sei nicht traurig! Gewiß, Allah ist mit uns!“ Da sandte Allah Seine innere Ruhe
auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort
derjenigen, die ungläubig waren, während Allahs Wort (doch) das hohe ist. Allah ist Allmächtig und
Allweise.“ 9/40

Ibn Djerir überliefert; Yunus ibn Abd al-ala, sagte mir, befugt von Ibn Wahb und Saud ibn
Abdurrahman al-Djumahi; die berichteten uns von der Predigt des Propheten. Am ersten Freitag
hat der Prophet, möge Allah mit ihm zufrieden sein, in Medina bei Ibn Salem folgendes Bittgebet
gemacht:
„Gepriesen sei Allah, ich preise Ihn, Ihn bitte ich um Hilfe und Ihn bitte ich um Vergebung, und Ihn
bitte ich um Rechtleitung. Ich glaube an Ihm und leugne Ihn nicht in Undankbarkeit. Diejenigen,
die Ihn leugnen und Ihm gegenüber undankbar sind, sind meine Feinde. Und ich bezeuge, dass
keinen Gott außer Allah gibt, daß er der eine ist, keinen Beigeseller hat, und Muhammed Sein
Diener und Gesandter ist“

Verehrte Brüder!
Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß. Möge unser Herr Ihnen
beistehen. Möge unser Herr die Machenschaften der Unterdrücker und Aufsässige, die Unheil auf
Erden stiften, zunichte schlagen und uns ihren Machenschaften gegenüber bewusster werden lassen.
Ich lese zurzeit zwei Geschichtsbücher; eins davon ist eines unserer ersten Geschichtsbücher,
nämlich Taberi, und das andere ist Kitab el-Emval, daß die Wirtschaft in der Zeit des Propheten
thematisiert.
Taberit hematisiert im zweiten Band, die Hidjra, die Auswanderung des Propheten. Ich werde mit
ihnen heute die erste Predigt des Propheten teilen, die er im Haus von Beni Salim b. Av, beim ersten
Freitagsgebet gehalten hat.
Als ich die Predigt gelesen habe, habe ich verstanden, dass wir alle, als islamische Umma und als
Menschheit diese Empfehlungen in der Predigt dringend brauchen. Und die Verse, die ich oben
zitiert habe, kommen in der Predigt vor. Möge unser Herr, es uns gewahr werden, diese
Empfehlungen, die vor 16 Jahrhunderten gemacht wurde, besser zu verstehen und zu leben.
Warum ist er gesandt worden?
„Allah hat ihn in einer Zeit, in der das Erscheinen der Propheten und die Zeit Abbruch erlitten, das
Wissen geringer wurde, die Menschen in den Irrtum und in die Abwege geraten sind und die Frist
(des Jenseits) nah rückte, mit dem Koran herbei gesandt, der eine vollkommene Rechtleitung, ein
vollendetes Licht und ein vollkommener Ratschlag ist.“
Der Friede liegt in Gehorsam zu Allah und seinem Propheten
„Wer Allah und seinem Gesandten gehorcht, ist mit Sicherheit rechtgeleitet. Und wer sich gegen sie
auflehnt, ist in Zügellosigkeit und Vermessenheit, und in großen Irrtum verfallen. Ich empfehle euch die Gottesfurcht. Denn das Beste, was ein Muslim einem anderen Muslim raten kann, ihn auf das
Jenseits aufmerksam zu machen und ihn die Gottesfurcht anzuweisen. Wendet euch davon ab, was
Allah euch abgeraten hat. Es gibt keinen höheren und vorzüglichen Rat und kein höhere und
vorzügliche Erinnerung als dieses“

Was ist Gottesfrucht?
„Zweifellos, die Gottesfurcht ist für jemanden, der seine Gebete für Allah in Ehrfurcht verrichtet die
beste Helferin zum Glück für das Jenseits, das ihr anstrebt. Wer in seinen Angelegenheiten, ob
verborgen oder offenbar, sein Verhältniszu Allah rein hält, in dem er seine Zufriedenheit zum Ziel
hat, dessen Name wird ehrenvoll aufgerufen. Nach seinem Tod wird dieses, in dem Moment, in dem
er es braucht als Proviant vorausgeschickt. Als solche hält es ihn von allen anderen Tätigkeiten fern,
und stellt eine Distanz zwischen ihn und anderen Tätigkeiten her. Allah hegt mit seiner Strafe
Furcht über euch. Allah ist seinen Dienern gegenüber sehr barmherzig.“
Allah hilft denjenigen, die ihr Versprechen treu sind
„Es gibt kein zurück, in Namen Allahs, der sein Wort und sein Versprechen hält. Denn Allah, Der
Erhabene sagt; „Ich ändere mein Versprechen nicht. Ich tue meinen Dienern kein Unrecht.“ Fürchtet
Allah in all euren jetzigen und künftigen Angelegenheiten. Wer Allah fürchtet, dessen Sündenhält
Allah verborgen und erhöht dessen Lohn. Wer Allah fürchtet, erlangt großen Frieden.
Gottesfurcht schützt den Menschen vor dem Zorn und der Strafe Allahs.“

Was ist der Lohn der Gottesfurcht
„Allah zu fürchten, macht Stolz(erhellt das Angesicht), esgefällt dem Herrn und es erhöht eigenen
Rang“

Der Weg des Friedens
„Verfällt vor dem Angesichts Allah nicht in Übermaß. Allah hat euch sein Buch und seinen Weg
offen dargelegt, damit die Wahrhaftigen und Lügner bekannt sind. Begeht Wohltaten, so wie Allah
euch mit Wohltaten beglückt. Nehmt die Feinde Allahs zu Feinden und strengt euch auf seinem Weg
auf erforderliche Weise. Er hat euch auserwählt und nannte euch Muslime, damit diejenigen, die
zugrunde gehen, angesichts offensichtlicher Beweise zugrunde gehen, und die, die überleben mit
offensichtlichen Beweisen überleben. Es gibt keine Macht und Kraft außer Allah. Erwähnt den
Namen Allahs häufig und arbeitet für den Tag danach. Wer sein Verhältnis zu Allah im Reinen hält,
er hält dessen Verhältnis zu Menschen im Reinen. Denn Allah Besitz Macht über Menschen, und
Menschen haben keinerlei Macht über Allah. Allah steht über den Menschen, und die Menschen
stehen nicht über Allah. Allah ist größer. Es gibt keine Macht und Kraft außer Allah, dem
Erhabenen.“

 

GOTT ohne Volk ?! - 31.12.2021

Die Beschreibungen eines Bischofs unserer Zeit und der Kirche
„Gott ohne Volk“ ein bekannter Gott, dem man aber nicht dient

„O Leute der Schrift, warum streitet ihr über Ibrāhīm, wo die Thora und das Evangelium erst nach ihm (als Offenbarung) herabgesandt worden sind? Begreift ihr denn nicht?“ 3/65 

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„Sag: Ich sage nicht zu euch, ich besäße die Schatzkammern Allahs, und ich weiß auch nicht das Verborgene; und ich sage nicht zu euch, ich sei ein Engel. Ich folge nur dem, was mir eingegeben wird. Sag: Sind (etwa) der Blinde und der Sehende gleich? Denkt ihr denn nicht nach?“ 6/50

Ein Mensch, der von seinem Verstand Gebrauch macht und nachdenkt, findet die Wahrheit

Unseren Herren zu lobpreisen, der wahre Besitzer von allem, was wir besitzen, ist unsere Pflicht als Seine Diener.
Möge Friede und Segen dem letzten Propheten und dessen Brüdern und deren Gefährten sein, die uns eine klarsichtige Tradition hinterlassen haben, indem sie die Offenbarung gelebt haben. Möge unser Herr mit ihnen alle zufrieden sein, die ihren Fußstapfen folgten und uns zu ihrem Ankreis gehören lassen.

Verehrte Brüder!
In meiner heutigen Predigt geht es um ein Buch. Es enthält die Antworten auf die Fragen, die an einem Bischof gestellt werden. Das Buch besteht aus vier Kapiteln. Es erläutert den Zustand der heutigen Kirche und die Wirkung auf die Einzelnen und der Gesellschaft, den heutigen Zustand der Gesellschaft, die Stellung des Glaubens im Leben und wohin die postmoderne Gesellschaft die heutigen Menschen gebracht hat, der Zustand der Einzelnen und der Gesellschaft werden erstaunlich gut behandelt. Die Frage, warum Menschen die Kirche verlassen, oder das Thema Dialog mit Muslimen und die Schwierigkeiten, die aus dem Dialog ergeben, die er vor allem auf die Meinungsverschiedenheit innerhalb der Muslime zurückführt. Über Islam benutzt er folgende Definition des Isaac Newton; Wer nur halb nachdenkt, glaubt an keinem Gott. Wer aber richtig nachdenkt, muss an Gott glauben.
Ich möchte Ihnen einige Sätze und Abschnitte präsentieren, die die Themen oben sehr gut analysieren.
Die Botschaft des Korans
In meiner letzten Predigt habe ich über die Wertmäßigkeit des Menschen gesprochen und dabei die Rolle seiner Vernunft betont. Die Verse, die ich oben zitiert habe, machen auf solche Menschen aufmerksam und loben sie ausdrücklich. Lesen Sie die Verse noch einmal. Der Koran lädt die Leute der Schrift vor Jahrhunderten dazu auf nachzudenken;

„O Leute der Schrift, warum streitet ihr über Ibrāhīm, wo die Thora und das Evangelium erst nach ihm (als Offenbarung) herabgesandt worden sind? Begreift ihr denn nicht?“ 3/65
Dieselbe Botschaft gilt heute an uns, nicht nur an den Besitzern der Bibel und der Thora, sondern auch uns, die wir auch Besitzer eines Buches sind. Lasst uns das heilige Buch richtig lesen und darüber nachdenken.
Jetzt zitiere ich einige Fragen und Antworten aus dem Buch.

Die allgemeine Feststellung des Buches

„Das Christentum derzeit erlebt einen Niedergang von historischen Ausmaß. Nach Umfragen renommierter Forschungsinstitute tragen sich mindestens zwanzig Prozent der Gläubigen mit dem Gedanken an einem Austritt. Andere sprechen gar von fünfzig Prozent -  zwanzig Millionen Menschen, die ein mal auf Christus getauft wurden. Doch die Krise geht tiefer; Der christliche Glaube hat nicht nur religiöse Dimension. Es geht auch um Kultur, Recht, und soziale Balance, um Demokratie und Freiheit.“

Über den Zustand der Kirche

„Mit 217716 Mitgliedern haben 2014 so viele Menschen wie noch nie zuvor die katholische Kirche verlassen. War es ein Schock für Sie?“

„von 1990 bis 2013 traten 3,2 Millionen Menschen aus der katholischen und 4,5 Millionen aus der evangelischen Kirche aus. Mit den Abgängen von 2014 und 2015 sind es in einem Zeitraum von 24 Jahren weit über acht Millionen Menschen. Ist es nicht geradezu eine Massenflucht aus dem Christentum?“

Der Dialog mit Muslimen
„Zurück zur Situation in Deutschland. Die großen Flüchtlingsströme werden dieses Land und unsere Gesellschaft verändern. Teil dieser Veränderung ist das Anwachsen muslimische Gemeinden mit weit über vier Millionen Mitgliedern und hunderten von Moscheen und Bethäusern. Ist der Islam in Deutschland nicht längst eine Realität, die zu leugnen unsinnig wäre.“

„islamische Kultur war der westlichen, christlichen Kultur in vielen Belangen bis ins 13 Jahrhundert überlegen. In Medizin. In Algebra. In Astronomie. Wir rechnen noch heute mit arabischen Ziffern. Das eine ist Respekt voreinander, das andere ist; Können wir heute auch von Muslimen lernen.

„Hier frage ich mich, was wir vom Islam lernen sollen. Wir können vielleicht soziale Formen von Verantwortlichkeit, von Gesellschaftlichkeit, von familiären Leben wieder neu entdecken“

Über den zustand der Gesellschaft und der Welt
„Ehrlich gesagt erwarte ich mir vom Gang der Weltgeschichte nicht, dass es unbedingt einer glücklichen Zukunft entgegengeht. Die Evangelien sagen voraus, dass die Welt in der jetzigen Gestalt katastrophal enden wird. Ob allerdings die endgültige Katastrophe morgen oder in tausend Jahren eintritt, das wissen wir nicht. Nach dem jüngsten UN-Umweltberichtsterben weltweit jährlich bereits 13 Millionen Menschen an schmutzigem Wasser, verpesteter Luft, ruinösen Arbeitsbedingungen. Der CO2-Austoß, den wir in die Atmosphäre pumpen, wird bedrohlich“

„Es gibt das berühmte Wort von Papst Franziskus; „Diese Wirtschaft tötet“ wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft, aber dieser Kapitalismus war, auch durch kirchlichen Einfluss ein gebändigter Kapitalismus. Solidarität, Subsidiarität, Personalität, Nachhaltigkeit, das sind alles Dinge, die unser christliche Soziallehre hochhält. Sie geraten leider eben genau durch jene immer gleichen Dauerthemen in den Hintergrund, die wir angesprochen haben und verlieren dadurch an gesellschaftlicher Präsens.“

„eine gnadenlose Ökonomisierung erfasst immer mehr Bereiche unseres Lebens. Überall werden wir gegängelt, beobachtet, vermessen. Überall wird nach unserer Aufmerksamkeit geschrien, um uns noch besser ausbeuten zu können. Der Mensch ist als Datenträger zu einer Handelsware geworden. Dazu tragen auch die Dauerbotschaften der Moden und des Marketings bei, mit denen die Zeiträuber uns Zeit und Energie stehlen. Ist die neue Freiheit in Wahrheit nicht mit einem gewaltigen Verlust an Freiheit verbunden?
Ja, das glaube ich. Diese Gefahr ist Realität geworden. Wobei wir in der Postmoderne vielfach gar keine Ahnung mehr davon haben, was die Freiheit ist, die das Christentum meint. Wir setzen Freiheit mit Wahl- und Konsumfreiheit gleich und denken, wenn wir möglichst viel, umfassend und schnell konsumieren können, dann sind wir frei. De facto sind wir Sklaven des Marktes, Sklaven der Medien, Sklaven der Informationsgesellschaft, die uns immer mit Neuigkeiten füttert“.

Jugend und Ziele
„Hierzu fallen mir einige Punkte ein, die eigentlich dem, was Sie sagen widersprechen, auch wenn Sie einen Ist-Zustand beschreiben, der durchaus beobachtbar ist. Fragen Sie junge Leute, was für sie das wichtigste Ziel im Leben ist. Dann ist es die Familie, die glückliche Bindung, die glückliche Partnerschaft, aus der Kinder hervorgehen. Diese Prioritäten gibt die weit überwiegende Mehrzahl junger Menschen als eine Zielbestimmung für ihr Leben an.“

Fazit
Wir betreten das Neujahr. Auch ich teile viele der Feststellungen des Buches. Das gilt nicht nur für die Kirchen, sondern für alle Gebetshäuser, für alle Menschen, die sich von ihrer Erschaffung, von heiligen Büchern fern sind. Sie sind Geiseln entweder ihrer Lust oder Materie geworden. Lasst uns wie die Propheten, die Bücher richtig verstehen und den Menschen die Hand reichen. Lasst uns sie zum Nachdenken einladen. Lasst uns dazu einladen, neu zu erwachen. Lasst uns die Mission des Jesus und Moses und deren Brüder Muhammed zunächst selber leben und danach dazu einladen, sie auf die zeit aufmerksam machen, die vergeht. 
Möge unser Prophet wie die Aposteln des Jesus und wie die Gefährten des Propheten Muhammed werden lassen.
Möge Allah sie beschützen

Der Wert des Menschens im Islam - 24.12.2021

„Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.“ 5/32

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Einleitung
Lob und Preis möge mit dem Herrn der Welten sein; Friede und Segen mit Seinen Gesandten, mit deren Gefährten und deren Nächsten sein. Möge unser Herr mit denjenigen zufrieden sein, die ihren Fußstapfen gefolgt sind und uns zum Ankreis derer teilhaftig werden lassen!

Verehrte Brüder! Ich grüße Sie und alle Muslime mit dem von Allah angepriesenem Gruß! Möge unser Herr Ihnen sowie allen unterdrückten Menschen beistehen. Möge unser Herr die Machenschaften derjenigen Aufsässigen, die Unheil stiften und Unrecht verbreiten zunichte schlagen und Unterdrückten beistehen!
Ich möchte mit Ihnen eine Predigt teilen, die ich ungefähr im Jahr 1987 gehalten habe, das Jahr meiner Ankunft nach Deutschland.
Bevor ich auf das Thema eingehe, welche Bedeutung Islam dem Menschen beimisst, möchte eine Sache betonen. Heutzutage gehört Islam und Muslime zu den meist besprochenen Themen. Wenn man das alles liest und hört, was geschrieben und gesagt wird, stellt man folgendes fest; Vieles was über Islam gesagt wird, ist fern von dem ist, was die Hauptquelle des Islam, nämlich der Koran sagt,. In diesem Sinne hört man oft den Satz, dass Islam eine Religion des Schwertes sei (ich bereite über dieses Thema gerade eine Arbeit vor, die ich mit Ihnen teilen werde, sobald sie fertig ist). Islam wird stets als eine Sammlung von Gesetzen dargestellt, die zum töten, zerstören, schlagen befähigt. Das hat vor allem zum Ziel, unsere Menschen vom Islam fernzuhalten. Über dieses Thema möchte ich später ausführlich sprechen, inshaalah. Aber man muss leider schmerzhaft feststellen, dass weder dieser Islam noch der Islam, den wir Muslime leben, der Islam ist, von dem der Koran spricht und der Prophet in seinem Leben beispielhaft gezeigt hat. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die Ausnahmen ändern leider nicht immer die Regel. Deshalb gilt mein Aufruf zunächst an uns Muslime und danach an alle vernunftbegabten Menschen, die über Islam etwas erfahren möchten; lasst uns die Lebensweise des Islam, die ursprüngliche und der Erschaffung entsprechende Lebensweise von seinen Hauptquellen lernen! Ob jemand diese glaubhaft lebt, ist seine Entscheidung, allerdings nicht die fälschlichen Informationen, die man in der Öffentlichkeit bezieht. I
n dieser Predigt möchte ich den Wert, den der Islam den Menschen beimisst, anhand dieser  dieser Überschriften darstellen:

-was ist der Zweck der Erschaffung des Menschen?
-was ist die Botschaft des Islam an den Menschen?
-was bedeutet Krieg im Islam und welches Ziel wird damit verfolgt?

Der Wert, den der Islam dem Menschen beimisst

Eine gemeinsame Antwort an all die drei Fragen kann man, anhand des Korans mit diesem Vers geben. Unser Herr sagt folgenderweise, als er die Geschichte des ersten Menschen und des ersten Propheten Adam spricht;
„Und als dein Herr zu den Engeln sagte: „Ich bin dabei, auf der Erde einen Statthalter einzusetzen“, da sagten sie: „Willst Du auf ihr etwa jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil stiftet und Blut vergießt, wo wir Dich doch lobpreisen und Deiner Heiligkeit lobsingen?“ Er sagte: „Ich weiß, was ihr nicht wißt.“ 2/30

Allah stellt den Menschen als seinen Statthalter vor, als seinen Khalifen vor Dem Begriff des Khlaifen wird heutzutage mehr eine politische Bedeutung beigemessen. Dabei bedeutet es im eigentlichen Sinne, Verantwortlicher, Wortführer, jemand, der eine Verantwortung oder eine Last auf sich nimmt. Also wird der Mensch aus allen anderen Wesen auserkoren und ihm wird die Verantwortung über das Universum zuteil. Und die Engeln werde dazu aufgerufen, sich vor ihm niederzuwerfen. Und dann wird ihm die Gabe geschenkt und das Wissen der Gegenstände aufgezeigt:
„Und Er lehrte Ādam die Namen alle. Hierauf legte Er sie den Engeln vor und sagte: „Teilt Mir deren Namen mit, wenn ihr wahrhaftig seid!“ 2/31
Diese Gabe ist der Verstand des Menschen. Damit macht der Mensch Entdeckungen und die Dinge für sich nützlich. In einem anderen Vers wird über die Erschaffung des Menschen folgendes gesagt;
„Hierauf formte Er ihn zurecht und hauchte ihm von Seinem Geist ein, und Er hat euch Gehör, Augenlicht und Herzen gemacht. Wie wenig ihr dankbar seid!“ 32/9
So stellt unsere Grundquelle Koran den Menschen vor. Der allererste Aufruf des Koran zielt nicht auf die Annahme des Glaubens, sondern auf den Gebrauch des Verstandes, darauf nachzudenken. Und der Mensch wird wertvoll in dem Masse, indem er diesem Wert bewusst ist. Alle Gaben auf der Erde sind ihm in den Dienst gestellt worden. In der Sure Ibrahim finden wir viele Verse als Weckruf von unseren Herrn. Lesen wir einige gemeinsam;

„ Allah ist es, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat und vom Himmel Wasser herabkommen läßt, durch das Er dann für euch Früchte als Versorgung hervorbringt. Und Er hat euch die Schiffe dienstbar gemacht, damit sie auf dem Meer auf Seinen Befehl fahren, und Er hat euch die Flüsse dienstbar gemacht. Er hat euch die Sonne und den Mond in ihrem unablässigen Lauf dienstbar gemacht, und Er hat euch die Nacht und den Tag dienstbar gemacht. Und Er gewährte euch von allem, worum ihr batet. Wenn ihr die Gunst(erweise) Allahs aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht erfassen. Gewiß, der Mensch ist wahrlich sehr oft ungerecht und sehr oft undankbar.“ 14/32-34

Nach Islam stammt der Mensch nicht von Affen, ist nicht ein ehemals vierbeiniges Wesen. Sondern, er ist ein vollkommenes und vernunftbegabtes Wesen. In einer von Djabir überlieferten Hadith sagt der Prophet folgendes;
„den Wert des Menschen bestimmt sein Verstand. Wer keinen Verstand besitzt, besitzt auch keine Religion“ Er ist also nicht ein Verantwortung tragendes Lebewesen. Islam konfrontiert den Menschen stets mit dieser Fähigkeit. Denn das macht den Menschen als Menschen aus, und das macht ihn zu einem wertvollen Lebewesen. Deshalb ist im Islam alles verboten, was den Verstand und das Bewusstsein beeinträchtigt. Ohne diese Fähigkeit fällt er auf einer Stufe mit den Tieren. Und damit ist er zu allem fähig,,,Damit wird er den Dingen in den Dienst gestellt, die normalerweise ihm in Dienst gestellt sind.
Stellen Sie sich den Zustand des Menschen heute vor. Nicht nur die Waffen, sondern alles, was heutzutage hergestellt, produziert wird, schaden ihm auf die eine oder andere Weise. Der Mensch ist fast nur noch ein Geisel. Stellen Sie sich nur die tägliche Werbung, die überall gemacht wird. Fast alles was produziert wird, wird an Menschen getestet, Er  ist körperlich fast nur noch ein Versuchskaninchen und das Leben ist nur noch auf Konsum und Unterhaltung beschränkt. Der Mensch erkennt keine höhere Ziele mehr. Deshalb sind die Selbstmordrate sehr hoch.
Jenes wertvolle Wesen Mensch hat nur noch ein Ziel, mehr materiellen Besitz anzueignen. Wenn er es nicht schafft, verfällt er in Kummer und Depression und betäubt sich dazu. Es sterben heutzutage etliche Kinder durch Abtreibung, bereits als Fötus. Was für eine moderne Zeit! Während manche im Luxuswahn leben, leben andere von Müllhalde, andere sind gezwungen ihren Körper zu verkaufen. Was heutzutage entsorgt wird, kann alle hungernden Menschen ernähren. Alleine die Kosten der Korkteils in den Palästen könnten ausreichen, um die Armen zu versorgen. Tausende Frauen bieten ihren Körper zum Verkauf, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der reiche Kontinent Afrika ist am ärmsten, durch Ausbeutung!
All diese Ausführungen und viele mehr zeigen, dass der Wert, den der Islam den Menschen beimisst, ein ganz anderer ist als das, was heute dargestellt wird. Er ist nicht erschaffen, um seinen Begierden zu dienen, sondern seinem Herrn. Ein Philosoph sagt; der freiste Mensch ist Jesus. Denn er zeigte dem, der ihn ohrfeigte, die andere Seite seines Backens. Die unfreisten Menschen sind die Könige und Mächtigen. Denn sie sind in der Lage, viele Menschen für Ihre Zwecke zu opfern. Das muss man richtig verstehen. Denn gemeint ist nicht zu schweigen, angesichts des Unrechts, sondern den Menschen von seinen Begierden zu befreien. Das beste Beispiel dafür sind die beiden Söhne Adams, in dem der eine dem anderen sagt; „ich werde nicht die Hand heben, wenn du versuchst mich zu töten“. Und natürlich der Vers, den ich am Anfang meiner Predigt zitiert habe.
Das alles müssen wir gut begreifen, damit wir maßvoll sein können.

Fazit
Die Botschaft des Islam an den Menschen

„...Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. 5/32

Ich rufe Sie und alle vernunftbegabten Menschen zu dieser segensreichen und lebensspendenden  Verantwortung auf. 
Es ist dein Herr, der dir diesen Wert beimisst! Diene nicht deinen Begierden, sondern deinem Herrn, dem Besitzer all der Gaben! Du bist Sein Statthalter auf Erden! Du bist derjenige, den er als Verantwortlicher bestimmt hat. O du wertvolles Geschöpf und der Statthalter Gottes! Ich rufe dich zu dieser schönen Verantwortung auf!
Friede mit denjenigen aufgewachten Menschen, die diese Verantwortung auf sich nehmen. Möge unser Herr uns zu denjenigen Menschen gehören lassen. 
Möge Allah Sie beschützen!

Was ist Zhikr ? - 17.12.2021

“Wer für die Ermahnung des Allerbarmers blind ist, dem verschaffen Wir einen Satan, der ihm dann zum Gesellen wird.” 43/36

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Die vergessene Dimension des `Zhikr`

“Und ermahne, denn die Ermahnung nützt den Gläubigen.” 51/55

“So ermahne –, wenn die Ermahnung nützt. Bedenken wird jemand, der gottesfürchtig ist.” 87/9-10

“Wer für die Ermahnung des Allerbarmers blind ist, dem verschaffen Wir einen Satan, der ihm dann zum Gesellen wird.” 43/36

Von Abu Horaira wird überliefert, dass der Prophet sagt; “Wer zur Rechtleitung ruft, dessen Lohn wird genau so groß sein wie desjenigen, der sich der Rechtleitung findet und dieser Lohn wird nie abnehmen. Wer zum Irrtum aufruft, dessen Sünde wird genau so groß sein wie desjenigen, der dem folgt. Und diese Sünde werden nie vergehen.” Und bei einer anderen Überleiferung sagt der Prophet; dass Allah jemanden durch dich die Rechtleitung erlangen lässt, ist für dich weit vorzüglicher als die rot leuchtenden Kamele”
 
Einleitung
Lob und Preis möge dem Herren der Welten sein. 
Friede und Segen möge mit seinem Gesandten, seiner Familie und seinen gesegneten Gefährten sein. Möge unser Herr mit denjenigen zufrieden sein, die Ihm wahrhaft gedient haben und uns zu ihrem Ankreis teilhaftig werden lassen.
O unser erwache unsere Herzen mit deinem Dhikr.  
Und mache uns zu denjenigen, die ihre Herzen mit deinem Dhikir wachhalten
mache uns nicht zu denjenigen, die dein Dhikr vergessen und dem Satan anhängen

و من يعش عن ذكر الرحمن  نقيض له شيطانا فهو له قرين´
Wer den Zhikr des Barmgherzigen verlässt, den hängen wir einen der Satane an, und er wird sein Gefährte.´41/36
Verehrte Brüder!
Ich grüße sie herzlichst, wünsche von unserem Herrn, dass er ihre Anzahl erhöht. Ich möchte mit ihnen ein Thema teilen, dass  mir schwer fällt, zu erklären. Vielleicht sollte man zunächst dies für unser Leben zu einem Motto zu machen und es zu verinnerlichen. Das Motto steht in dem Vers, den ich gerade vorgelesen habe. Ist der Vers nicht offensichtlich, braucht man das noch erklären? Nein, ich versuche ihnen trotzdem meine Gefühle zu erläutern.  

Den Anlass zu meiner Predigt gaben folgenden Versen im Koran;
„Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben führen, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind (zu den anderen) versammeln. Er wird sagen: „Mein Herr, warum hast Du mich blind (zu den anderen) versammelt, wo ich doch sehen konnte?“  Er sagt: „So sind auch zu dir Unsere Zeichen gekommen, und doch hast du sie vergessen. Ebenso wirst du heute vergessen.“ . '20/124-126

Wer den Dhikr des Barmherzigen verlässt, geht zugrunde. Was ist der Grund für unsere Situation, unser Elend? Warum dienen wir anderen und nicht Allah? dem Reichtum und nicht Allah, der allgebend ist. Er sagt in einem Vers; 
„Nūḥ sagte: „Mein Herr, sie haben sich mir widersetzt und sind jemandem gefolgt, dem sein Besitz und seine Kinder nur den Verlust mehren.“ 71/21. 
Warum sind wir zum Spielzeug anderer unterdrückerischen Kräfte geworden, und mit ihrem Vokabular angefangen die goldene Zeit des Propheten die Zeit der Rückständigkeit zu bezeichnen.
Warum können wir trotz alldem nicht unseren Teil erbringen. Wir können die Sehnsucht nach  vorbildlichen Persönlichkeiten, die die goldene Zeit des Propheten hervorgebracht hat, erfüllen.
Als ich diese Fragen gestellt habe, kam der Vers oben wie eine rettende Antwort. Wer den Zhikr des Barmherzigen verlässt, dem überfällt das Übel. Was ist aus diesem Wort selber geworden, das sehr umfassend ist. Es bedeutet erinnern, ermahnen, gedenken, leben lassen. Es ist auch ein Name Kur´ans .Wir müssen diese Bedeutungen wieder lebendig werden lassen. Es ist genauso umfassend wie der Kur´an. Lassen sie uns zu einer Generation werden, die es zu Aufgabe macht, überall Allah zu gedenken; sitzend, stehend, gehend, schlafend... eine Generation, die die Vertreterin von Zhikr ist.
Die verlassene Dimension des Dhikr in den Überlieferungen des Propheten.
Der größte Dhikr ist, von Ihm zu sprechen, zu Ihm einzuladen, dem Barmherzigen, ihn einbetten in die Herzen, in die Familien, in die Gemeinschaften, in die Richter, in die Anführer... Das ist der Rettungsweg, und das ist die vergessene Dimension des Dhikr, und Sunna des Propheten, die wir verlassen haben. Er sagt es folgenderweise; „Ich schwöre bei Allah; es ist besser für dich, wenn Allah durch dich jemanden rechtleitet als dass du über die Welt herrschst.“
Ein solcher Dhikr wird die Herzen bereinigen und verhindern, dass ein Mensch Satans Gefährte wird. Der Prophet wusste das und sagte deshalb; „Bringt den Kur´an, der mir herabgesandt wurde an die Menschen, auch wenn es nur ein Vers ist.“
Eine Welt ohne Dhikr ist eine finstere Welt und das ist der Grund dafür, warum unsere Zeit in Unrecht und Unterdrückung ertrinkt, dass der Name anderer außer Allah gedenkt und erwähnt wird. In einer Überlieferung sagt der Prophet; „Das Irdische und was in ihm ist sind bedeutungslos außer alles was mit Dhikr Allahs zu tun hat und diejenigen die ihn wissen und lernen.“

Die Aufforderungen in den Überlieferungen sind Rettungsleuchten
´Wer zum Richtigen aufruft bekommt genau so viel Lohn wie derjenige, der es tut...´
´Im Jenseits wird ein Mensch darauf beständig, wozu er aufgerufen hat, selbst wenn ein Mann bloß einen anderen gerufen hat... ´ Also soll er zur Wahrheit aufrufen.
´Der beste von euch ist derjenige, der den Kur´an lernt und ihn lehrt.´ Wir sollten daraus nicht nur das Arabische verstehen, sondern das, was der Kur´an und seine Versen für ein Leben beinhalten.

Denn Kur´an ist Allahs Dhikr überhaupt. Er erhöht manche Gemeinschaften und erniedrigt andere, je nach dem, ob man in Dhikr lebt oder nicht. Wenn wir wollen, dass auch unsere Zeit, eine goldene ist, dann lassen sie uns den Kuran lesen und leben. Wenn du dein Schöpfer kennenlernen willst, dann halte dich an göttlichem Dhikr fest, wenn du dein Haus mit seinem Licht erfreuen willst, verrichte sein Dhikr. Der Prophet sagt; ...Wenn du morgens ein Vers von Koran lernst, das ist besser als ein hundertfacher Nafila(freiwilliges)-Gebet. Diejenigen, die nicht wissen, wissen nicht, wie man den Barmherzigen gedenkt. Deren Gesichter brauchen das Licht des Dhikr Allahs. Der Prophet sagt; „wer mein Wort hört und es weitergibt, dessen Angesicht erleuchtet Allah. Es gibt drei Dinge, mit den das Herz eines Muslim nicht aufsässig wird; Der gute Rat-der Dhikr der Einladung-, das gemeinsame Gebet-der  Zhikr der Gemeinschaft-, das aufrichtige Gebet für Allah, -der Zhikr des Einzelnen. Diese Wege sind für unsere Rettung da. Allah, die Engeln, der Himmel und andere Sphären senden auf denjenigen Barmherzigkeit nieder, der den Menschen Gute Taten beibringt und sie dazu einlädt. 
O ihr junge Menschen! Überall lauern uns Fallen, die Satans sind auf Lauer. Die Versen erleichtern unsere Situation. Also rufe ich sie zur Rückkehr auf; Achtet auf meinem Aufruf; Kehrt zu Allah, zu seinem Buch und zu seinem Propheten. Kehrt zum Jenseits und seinem Paradies und gedenkt immer die Hölle. Vergesst ja nicht den Tod. Unsere Rettung ist der Dhikr des Barmherzigen. Füllt eure Herzen damit aus, eure Emotionen und nähert euch damit zu den Menschen.
Der Verstand sollte den Barmherzigen begreifen, die Augen, die Hände sollten für ihn in Bewegung sein und die Schritte sollten zu ihm führen.

Dhikr eines Muslim ist nach dem Koran das tägliche Gebet. Deshalb hat unser Herr in fünf Zeiten des Tages das Gebet angesetzt. Wenn wir dazu das Nachts- und Morgengebet zählen, dann besteht ja fast unser ganzer Tag aus Gebeten, aus Dhikr. Deshalb Brüder, sollten wir die Moscheen nicht leer werden lassen. Lasst unsere Kinder und unsere Umgebung dazu immer einladen.  
     
Die Herzen sollten für den Barmherzigen schlagen und jede Minute, die uns gehört sollte aus Dhikr bestehen. Möge unser Herr uns zum Schaar derjenigen gehören, die ständig ihn erwähnen und gedenken.